„TragBar“ und „Kleiner Prinz“ arbeiten zusammen
Kleiderladen-Team setzt auf Kooperation

Münster-HAndorf -

Der Kleiderladen „TragBar“ an der Ludwig-Wolker-Straße setzt auf Kooperation. Was in Handorf nicht verkauft werden kann, geht künftig an die Aktion „Kleiner Prinz“ in Warendorf.

Freitag, 14.12.2018, 08:00 Uhr
Alles eine Nummer größer: Die Mitarbeiter der „TragBar“ sahen sich beim „Kleinen Prinzen“ um.
Alles eine Nummer größer: Die Mitarbeiter der „TragBar“ sahen sich beim „Kleinen Prinzen“ um. Foto: Sauer

Ähnlich wie der Second-Hand-Laden „TragBar“ der Flüchtlingshilfe Münster-Ost wird auch die „Aktion Kleiner Prinz“ in Warendorf nur von Ehrenamtlichen getragen. Im Rahmen ihres Jahresausflugs haben 13 Ehrenamtliche der „TragBar“ nun den „Kleinen Prinzen“ besucht und über Kooperationsmöglichkeiten gesprochen. Dabei zeigte sich das Team laut Pressemitteilung sehr beeindruckt über die Reichweite der Aktion, die gebrauchte Kleidung und andere Materialien in die Krisengebiete dieser Welt verschickt und Spenden sammelt, um besondere Hilfs-Projekte zu initiieren.

Unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten hat sich die Handorfer „TragBar“ in den letzten Monaten zunehmend mit der „Aktion Kleiner Prinz“ in Warendorf und den Bodelschwingh­schen Stiftungen Bethel vernetzt, so dass alle gespendete Kleidung in einen nachhaltigen Verwendungskreislauf kommt, heißt es. Kleiderspenden, die in Handorf nicht verkauft werden, gehen an die Warendorfer Aktion, um von dort aus in Krisengebiete weitergeschickt zu werden. Kleidung, die beschädigt oder verschmutzt ist, wird alle paar Wochen abgeholt und nach Bielefeld-Bethel gebracht. Diese evangelische Einrichtung verkauft die Textilmaterialien, aus denen dann noch Putzlappen, Malervlies oder ähnliches hergestellt wird, und verwendet den Erlös für diakonische Aufgaben.

„Die Arbeit in der TragBar macht auch deshalb Freude, weil wir Teil eines Nachhaltigkeits-Kreislaufs sind“, sind die Ehrenamtlichen überzeugt. Das Tragen von Kleidung aus zweiter Hand ist nicht auf Menschen an der Armutsgrenze beschränkt. Ganz neue Personenkreise entdecken das Thema, beispielsweise junge, modebewusste Frauen, die ökologisch richtig handeln und sich den Spaß an der Mode dabei nicht verderben lassen wollen. Sie kombinieren Neues mit vielen alten Stücken und schonen dabei die Umwelt.

Mittwochs von 15 bis 17 Uhr werden Kleiderspenden in der „TragBar“ angenommen, die

Die „TragBar“

Die „TragBar“ Foto: spe

dann für wenig Geld im Second-Hand-Laden verkauft werden. Der Erlös fließt in die Arbeit mit Geflüchteten in Münster-Ost. Öffnungszeiten für den Verkauf: montags, 10 bis 12 Uhr, donnerstags 17 bis 19 Uhr und freitags 14 bis 16 Uhr.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6250099?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F137%2F
Remis für DFB-Elf gegen Serbien: Generation Umbruch noch auf der Suche
Bayern-Star Leon Goretzka (3.v.r) bejubelt sein Tor zum 1:1 mit seinen Mannschaftskollegen.
Nachrichten-Ticker