Neujahrsempfang der evangelischen Gemeinde Handorf
Vorbereitung auf die Zeit nach Pfarrer Reinhard Witt

Münster-Handorf -

Am 1. August geht Pfarrer Reinhard Witt in den Ruhestand. Die Nachricht prägt natürlich den Neujahrsempfang der Gemeinde.

Freitag, 01.02.2019, 08:00 Uhr
Beim Neujahrsempfang der evangelischen Gemeinde stellten (v.l.) Reinhard Witt, Geert Franzenburg, Petra Schnell und Christian Peters ausgediente Orgelpfeifen als Spendenröhren vor.
Beim Neujahrsempfang der evangelischen Gemeinde stellten (v.l.) Reinhard Witt, Geert Franzenburg, Petra Schnell und Christian Peters ausgediente Orgelpfeifen als Spendenröhren vor. Foto: rhp

Zum letzten Mal begrüßte Reinhard Witt als amtierender Pfarrer die Gemeindeglieder der evangelischen Kirchengemeinde Handorf und der Auferstehungsgemeinde, für die er seit zwölf Jahren zuständig ist, zum Neujahrsempfang . Am 1. August wird er in den Ruhestand gehen.

„Noch ist nicht die Zeit für Abschiedsworte gekommen“, meint Pfarrer Witt. Seine letzte Predigt hält er am 23. Juni. Er bedankte sich bei vielen Ehrenamtlichen, besonders bei den Mitgliedern des Presbyteriums, die so viel geschultert hätten.

Konkrete Angaben, wann die Stelle nachbesetzt wird, gibt es nicht. Kirchmeisterin Petra Schnell tröstet: „Wir werden versorgt werden, auch wenn nicht alles unbedingt schön ist.“ Sie lud alle Gemeindeglieder ein, sich nach ihren Möglichkeiten und Ideen einzubringen. Dazu zählte auch die Aufforderung, im kommenden Herbst für die nächsten Wahlen zum Presbyterium zu kandidieren.

Petra Schnell und Pfarrer Dr. Christian Peters dankten den Gruppen, vielen Helfenden, dem Hauptamtlichen-Team und den Chören für das Mittun im vergangenen Jahr. Sie luden ein, bei neuen Projekten mitzumachen: Geplant sind ein neuer Kreis zum kirchlichen Umweltmanagement (erstes Treffen am 7. Februar) und ein „After-Church-Club“.

Am ersten Advent soll die neue Orgel eingeweiht werden, pünktlich zum 60. Jahrestag der Kirchweihe. Der Bau der Orgel durch Josef Pferdt und die Finanzierung liegen gut im Zeitplan. „Wir haben schon viel Geld zusammen – aber wir brauchen durchaus auch noch mehr!“, betont Pfarrer Witt. Die Gemeinde plant demnächst eine Fahrt nach Isny im Allgäu zur Werkstatt des Orgelbauers.

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