Heilpädagogisches Reiten im Vinzenzwerk
Therapiepferd „Ryan“ kennt keine Vorurteile

Münster-Handorf -

Das Heilpädagogische Reiten ist eine Spezialität des Vinzenzwerks: Auf dem Gelände des Kinder- und Jugendheims leben mittlerweile acht Therapiepferde. Seit Kurzem auch der Ire „Ryan“.

Donnerstag, 21.02.2019, 09:00 Uhr aktualisiert: 27.02.2019, 20:04 Uhr
Zum Antrittsbesuch bei Schimmel „Ryan“ begrüßten vor Kurzem Einrichtungsleiter Bernhard Paßlick (3. v. r.) und die Vorsitzende des Vinzenzwerk Handorf e.V., Anne Hakenes (4 v. r.), die Vorstandmitglieder der Franz-Bröcker-Stiftung in Handorf. „Ryan“ ist das mittlerweile achte Therapiepferd für das Heilpädagogische Reiten. 
Zum Antrittsbesuch bei Schimmel „Ryan“ begrüßten vor Kurzem Einrichtungsleiter Bernhard Paßlick (3. v. r.) und die Vorsitzende des Vinzenzwerk Handorf e.V., Anne Hakenes (4 v. r.), die Vorstandmitglieder der Franz-Bröcker-Stiftung in Handorf. „Ryan“ ist das mittlerweile achte Therapiepferd für das Heilpädagogische Reiten.  Foto: Vinzenzwerk

Das Vinzenzwerk Handorf freut sich über einen neuen vielversprechenden Mitarbeiter: Er heißt „Ryan“, kommt aus der irischen Provinz und wird sich um das heilpädagogische Reiten kümmern. Der junge Schimmel-Wallach ist ein neues Therapiepferd. Laut Pressemitteilung erhält seine Ausbildung in Handorf den letzten Schliff.

Das Vinzenzwerk verfügt bereits über acht Therapiepferde, die in der Arbeit mit Kindern zum Einsatz kommen. „Darum beneiden uns viele“, sagt der neue Leiter Bernhard Paßlick stolz. Die Arbeit mit dem Pferd fördere die positive Entwicklung der Kinder: Da Pferde vorurteilsfrei mit Menschen in Kontakt treten und sich neugierig und zugewandt verhalten, böten sich vielfältige Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme. Kinder und Jugendliche mit oder ohne Behinderung lernen so, wieder Vertrauen zu fassen, sich fallenlassen zu dürfen und Schritt für Schritt selbstbewusster zu werden.

Die Einrichtung verfügt auf ihrem Gelände über Reitplatz, Reithalle und Erlebnisbahn. Oft werden Ausritte in der Gruppe oder einzeln – auf dem Handpferd – in das angrenzende Landschaftsschutzgebiet unternommen. Pferde eignen sich besonders gut für die Arbeit mit „therapiemüden“ Kindern, heißt es.

Vor Kurzem bekam „Ryan“ Besuch: Mitglieder und Vorstand der Franz-Bröcker-Stiftung machten sich ein Bild von der Reitanlage und der Arbeit der Pädagoginnen. Die Stiftung, die durch ihre 6000-Euro-Spende die Anschaffung von „Ryan“ unterstützt hat, engagiert sich für Altenhilfe und Gesundheitswesen sowie in der Kinder- und Jugendhilfe.

 

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