Theateraufführungen in Münster-Ost
Theater in Münster-Ost: Handorf spielt, Gelmer pausiert

Münster-Ost -

Zu Beginn der Fastenzeit gibt es in Münster-Ost traditionell zwei Theateraufführungen – in der Mehrzweckhalle Gelmer und im Haus Münsterland. Gelmer fällt in diesem Jahr aus, Handorf wird auf Anfang April verschoben.

Mittwoch, 13.03.2019, 08:00 Uhr
Die niederdeutschen Theaterstücke sind ein Höhepunkt in Gelmers Veranstaltungskalender – hier ein Archivbild von „Steenriek of wunschlos glücklich“ (2014). Doch in diesem Jahr finden ausnahmsweise keine Vorstellungen statt.
Die niederdeutschen Theaterstücke sind ein Höhepunkt in Gelmers Veranstaltungskalender – hier ein Archivbild von „Steenriek of wunschlos glücklich“ (2014). Doch in diesem Jahr finden ausnahmsweise keine Vorstellungen statt. Foto: Gabriele Hillmoth

Eigentlich hätte sich am vergangenen Wochenende der Vorhang in der Mehrzweckhalle Gelmer heben sollen: Das erste Wochenende in der Fastenzeit ist seit vielen Jahren der feste Premierentermin der niederdeutschen Bühne. Doch in diesem Jahr findet keine Vorstellung statt, das Ensemble muss sich neu zusammenfinden.

Wie berichtet, sind die beiden Abteilungen der Chor- und Theatergemeinschaft Constantia Gelmer zu Beginn des Jahres auseinandergegangen. Damit wurde eine langjährige Tradition beendet: Die Mitglieder des früheren Männergesangsvereins hatten Gelmers Theaterkultur begründet. Doch Gesang und Schauspiel hätten sich im Lauf der Zeit auseinandergelebt, meint Regisseurin Annette Burbank : „Für beide Gruppen ist es wohl besser; sie können jeweils für sich erfolgreicher sein.“

Die Theaterfreunde hätten nun die Gründung einer neuen Truppe beschlossen (Arbeitstitel: „TeaoterFrönde“), deren formelle Gründung derzeit auf den Weg gebracht werde. Im kommenden Jahr soll es auf jeden Fall ein neues Stück in Gelmer geben: „Wir sind fleißig dabei, zu lesen“, sagt Annette Burbank, die gemeinsam mit Adelheid Schäfer die Regie führt. „Es werden zehn Schauspieler auf der Bühne stehen.“

Während das Theater Gelmer nun für ein Jahr aussetzt, kann das Theater Handorf seine unfreiwillige Pause unverhofft früh beenden: 2018 hatte die Theatergruppe der kfd St. Petronilla wegen der Schließung von Haus Münsterland erstmals seit 40 Jahren nicht spielen können. Doch bereits im Januar, so berichtet Ulla Scheja, hätten Siggi Höing und Charly Al-Asmar signalisiert, dass der Saal wieder zu Verfügung stehe. Um dem Wirt mehr Zeit für die Einrichtung zu geben, habe man die Aufführungstermine auf Anfang April verlegt. „Ein Amt für alle Fälle“ wird nun vom 5. bis 7. April jeweils um 15 und 20 Uhr im früheren Haus Münsterland, dem „Handorfer Huus“ an der Immelmannstraße 37 gespielt.

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Karten für zwölf Euro (für Mitglieder zehn Euro) werden am morgigen Mittwoch (13. März) sowie am 20. März jeweils von 18.30 bis 19 Uhr im Pfarrheim an der Sudmühlenstraße 208 verkauft. Zwischen 17 und 20 Uhr ist dann auch eine Telefon-Hotline eingerichtet (' 0 15 75 / 5 86 57 73). Der Reinerlös der Aufführungen von „Ein Amt für alle Fälle“ kommt dem Hospiz Lebenshaus zugute

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