Karin Steinbach nimmt Anmeldungen entgegen
Flüchtlingshilfe sucht Sprachhelfer

Münster-Ost -

Sprachunterricht ist ein Herzstück der Flüchtlingshilfe. In Münster-Ost werden dringend weitere Helfer gesucht.

Sonntag, 24.03.2019, 08:00 Uhr
Sprachunterricht kann man lernen. Erst recht, wenn es um ein eher spielerisches Heranführen geht.
Sprachunterricht kann man lernen. Erst recht, wenn es um ein eher spielerisches Heranführen geht. Foto: dpa

Seit 2014 unterstützen ehrenamtliche Sprachhelfer geflüchtete Menschen aus Münster-Ost. Die Kleingruppen oder Einzelpersonen treffen sich ein- bis zweimal pro Woche. Nun sucht die Flüchtlingshilfe Münster-Ost weitere Ehrenamtliche für die Spracharbeit. Es geht darum, die bestehenden städtischen Deutschkurse zu ergänzen.

Die Tätigkeit ist außerordentlich vielfältig, angepasst an den Sprachstand der Lernenden. Es geht beispielsweise um erste Sätze und Zahlen für Analphabeten, um die Vorbereitung auf B 1-Tests für Fortgeschrittene oder um die Begleitung von Berufsschülern, die die Fachsprache ihrer Ausbildung beherrschen müssen.

Die Spracharbeit wird von der früheren Deutschlehrerin Amina Diehl vorbereitet. Die Ehrenamtlichen lernen das zur Verfügung stehende Lernmaterial kennen und erfahren, dass es zunächst um ein spielerisches Heranführen und Kennenlernen geht. „Das können alle, die sicher Deutsch sprechen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Karin Steinbach koordiniert die Arbeit der Flüchtlingshilfe Münster-Ost und nimmt Anmeldungen entgegen ( ✆ 01 60 / 96 72 98 42, E-Mail: ­karin.steinbach@­caritas-ms.de). Steinbach ist Sozialarbeiterin im Kooperationsprojekt der Kirchengemeinde St. Petronilla mit der Caritas, ihr Büro befindet sich im Pfarrhaus an der St.-Petronilla-Kirche in Handorf.

Karin Steinbach

Karin Steinbach Foto: Caritas/Steinbach

Dort bietet sie donnerstags von 10 bis 11 Uhr eine offene allgemeine Sozialberatung zu Themen wie Erziehung, Jobsuche oder Schulden an. Ergänzend dazu gibt es dienstags von 10 bis 11 Uhr eine Sprechstunde im Jugendzentrum Dreieichen, wo drei Computer und ein Drucker zur Verfügung stehen. Menschen ohne eigenen Computer oder mit geringen Computerkenntnissen können hier ohne Termin vorbeikommen – und sich etwa bei Behördenkorrespondenz oder beim Erstellen von Hausarbeiten helfen lassen.

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