Bezirksvertretung Münster-Ost
Münsters erste Veloroute soll durch Handorf führen

Münster-Ost -

Insbesondere ums Verkehrsmittel Fahrrad drehte es sich bei der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Münster-Ost. Aber auch über das Bäderangebot wurde diskutiert.

Montag, 17.06.2019, 19:00 Uhr
Geplanter Einstieg der Veloroute: Blick in die Kötterstraße Richtung Handorf
Geplanter Einstieg der Veloroute: Blick in die Kötterstraße Richtung Handorf Foto: Andreas Hasenkamp

Bei der letzten Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Münster-Ost vor den Sommerferien drehte sich einiges um die Fortbewegung im Wasser, das meiste jedoch um das Verkehrsmittel Fahrrad.

Münsters erste Veloroute soll durch Handorf führen. Zum Vorschlag der Verwaltung brachte die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung einen Änderungsantrag ein, denn sie sieht „noch erhebliche Optimierungsmöglichkeiten für die Streckenführung“. Die CDU hatte dazu 2018 Bürger befragt. Der Vorschlag der Verwaltung führe, wie Silke Busch erklärte, zu starkem Fahrradverkehr auf einer ohnehin stark frequentierten Straße. Beide Grundschulen nutzen den „Kirschgarten“. Daher solle die Verwaltung alternative Strecken im Ortskern von Handorf auf ihre Umsetzbarkeit prüfen.

Eine der drei Alternativ-Strecken führt von der Kötterstraße durch die Hobbeltstraße, dann über die zu beruhigende Handorfer Straße. Der Änderungsantrag wurde bei der Sitzung im Saal des „Handorfer Huus“ als Prüfantrag an die Verwaltung mit breiter Mehrheit angenommen. Die endgültige Auswahl hängt von der Verkehrsberuhigung durch die B 481n ab und vom Stadtentwicklungskonzept für Handorf. Die BV werde dem Hauptausschuss der Stadt Münster einen Vorschlag machen.

Endlich habe es einen Gesprächstermin zur Planung der B 51 / B 61 mit Straßen NRW und der Bezirksvertretung gegeben, freute sich Bezirksbürgermeisterin Martina Klimek. Das Gespräch fand im nichtöffentlichen Teil der Sitzung statt. Eine Bürgeranhörung soll es am 3. Juli (Mittwoch) geben.

Zum Aktionsprogramm der Verwaltung für ein attraktiveres Bade-Angebot in den städtischen Bädern fragte  Raimund Mölders (CDU), wie es um die Abstimmung mit dem Trägerverein für das Bürgerbad Handorf stehe und ob städtische Standards auch hier angestrebt würden. Man arbeite schon lange mit dem Verein zusammen, so die Verwaltung.

Bei der Vergabe von Zuschüssen für Vereine sollen alle Mitglieder der Bezirksvertretung einbezogen werden, so fordert es ein gemeinsamer Änderungsantrag von CDU, UWG und Piraten. In anderen Bezirksvertretungen sei dies „seit langer Zeit üblich“, hieß es. So lasse sich die Vielfalt der Beziehungen zu den Vereinen in die Beratung einbringen.

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