Verabschiedung von Pfarrer Reinhard Witt
Gott hat sein Haus in Handorf

Münster-Ost -

In der evangelischen Zionskirche in Handorf wurde Pfarrer Reinhard Witt in einem Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet.

Montag, 24.06.2019, 20:00 Uhr
In einem feierlichen Gottesdienst wurde Pfarrer Reinhard Witt (r.) in der Zionskirche in den Ruhestand verabschiedet.
In einem feierlichen Gottesdienst wurde Pfarrer Reinhard Witt (r.) in der Zionskirche in den Ruhestand verabschiedet. Foto: Regina Holzinger-Püschel

Mit einem Gottesdienst verabschiedete sich Pfarrer Reinhard Witt in der evangelischen Zionskirche in Handorf.

Mitglieder des Presbyteriums, der evangelische Pfarrer Martin Mustroph in Vertretung des Superintendenten Ulf Schlien , Pfarrer Jürgen Streuer und Pater Jerome aus der katholischen Pfarrgemeinde begleiteten Pfarrer Witt zum Altarraum. Der Chor der Gemeinde gestaltete den Gottesdienst mit.

In seiner Predigt zum biblischen Text vom Baustein, der zwar verworfen aber zum Eckstein wurde, ging Reinhard Witt darauf ein, wie alle Getauften zu Bausteinen im Haus Gottes werden. Für alle Glaubenden sei Jesus Christus zum Eckstein geworden. Auch er als Pfarrer sei nur einer der lebendigen Steine in einer Gemeinde, der auf Jesus Christus hinweisen wolle, der alle, auch ihn, trage und auf den man sich stützen dürfe.

Die Entpflichtung des Pfarrers nahm der Scribber (Schriftführer) des Kirchenkreises, Pfarrer Martin Mustroph vor. Er skizzierte den zurückliegenden Weg von Reinhard Witt durch Studium und Ordinationen, entließ ihn dann aus dem aktiven Dienst, nicht ohne anzumerken, dass er selbstverständlich noch Amtshandlungen vornehmen könne und dürfe. Er lud dann die Mitglieder des Presbyteriums und andere dazu ein, nach vorne zu kommen und Reinhard Witt zu segnen für den weiteren Weg.

In den Ansprachen nach dem Gottesdienst wurde viel Lob und Dank zum Ausdruck gebracht für die offene, wohlwollende Seelsorge des Pfarrers in der Auferstehungsgemeinde und der Zionsgemeinde, die er in den letzten zwölf Jahren begleitet hatte, sowie für das gelungene ökumenische Mitein­ander.

Witt betonte: „Ich sagte immer – ich habe zwei liebenswerte Gemeinden – dann habe ich eine kleine Pause gemacht und gesagt: aber eben zwei.“ Das habe ihn sehr gefordert. Darum gehe er nun eher als er müsste, aber später als er gedurft hätte. Alle Gratulanten wünschten ihm viel Glück für die Zukunft.

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