Eröffnung am 30. November
Krippenweg: Ein Stern weist den Weg

Münster-Handorf -

Seit 2008 gibt es den „Handorfer Krippenweg“. Im Lauf der Zeit ist er zu einer der bekanntesten Veranstaltungen in Münster-Ost geworden, vergleichbar allenfalls dem Handorfer Herbst. Vom 30. November bis zum 19. Januar sind erneut Dutzende Krippen zu sehen.

Dienstag, 26.11.2019, 08:00 Uhr
Sie haben Freude am Aufbau des Krippenweges (v.l.): Bernhard Dütting, Anton Althoff, Heiner Schulze Roetering, Norbert Alipaß (kniend), Peter Freytag, Gustav Schwakenberg und Helmut Heker.
Sie haben Freude am Aufbau des Krippenweges (v.l.): Bernhard Dütting, Anton Althoff, Heiner Schulze Roetering, Norbert Alipaß (kniend), Peter Freytag, Gustav Schwakenberg und Helmut Heker. Foto: rhp

Rund um die St.-Petronilla-Kirche sind die meisten Krippen bereits aufgebaut. Doch die offizielle Eröffnung des zwölften Handorfer Krippenwegs wartet auf den Beginn der Adventszeit am Anfang des neuen Kirchenjahrs: Am kommenden Samstag (30. November) wird um 18.30 Uhr die Vorabendmesse zum ersten Advent gefeiert. Es ist eine „Lichtermesse“, St. Petronilla wird dabei nur von Kerzen erleuchtet. Nach dem Gottesdienst treten die Besucher vor die Kirche, wo sie von den erleuchteten Krippen empfangen werden.

Aufbau läuft

Seit Tagen schon ist das engagierte Team um Initiator Peter Freytag mit dem Aufbau beschäftigt. „Diese Krippen wurden privat und in liebevoller Handarbeit hergestellt, um den Besuchern eine Freude zu bereiten“, betonen die Krippenbauer. „Bitte nur mit den Augen berühren und keine Opferlichter aufstellen – wegen der Brandgefahr”

Gleich am Eingang steht ein großer Stern. So wie nach dem biblischen Bericht die „Sterndeuter aus dem Osten“ nach Bethlehem geführt wurden, werden die Besucher des Krippenwegs von diesem Stern geleitet. Allerdings nicht nur zu einer einzigen Krippe, sondern zu über 100 ganz unterschiedlichen Variationen.

Im Laufe der Jahre ist eine stattliche Sammlung von Krippen entstanden, von großen Aufbauten bis hin zur kleinen Krippe in einer Flaschenpost. Sie stammen aus privaten Beständen oder aus Nachlässen, manche wurden aus anderen Ländern mitgebracht. Eine Krippe aus Greccio ist das Andenken an die ökumenische Gemeindefahrt im vergangenen Sommer: Greccio ist genau der Ort, an dem der heilige Franziskus 1223 zum ersten Mal eine „Krippe“ – eine Geburtsszene mit Menschen und lebenden Tieren – aufbaute und damit die Weihnachtsgeschichte veranschaulichte.

Krippen stimmungsvoll beleuchtet

Auch in diesem Jahr gibt es wieder Neues zu sehen, zum Beispiel einen großen selbst gebauten Stall rund um die Krippe aus Greccio, eine Lichterpyramide in Tannenbaumform sowie einen großen Stern mitten im Kreis der Krippen. Jeden Tag werden die Krippen von 16 bis 22 Uhr stimmungsvoll beleuchtet.

Der Krippenweg verbindet erneut St. Petronilla mit der Dyckburgkirche. Auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern führt er durch den Boniburger Wald. Die Strecke lässt sich flott in 20 Minuten bewältigen oder in mehr als einer Stunde gemütlich bummeln. Neben der St.-Petronilla-Kirche steht die Weihnachtshütte bereit, wo Waffeln und Heißgetränke angeboten werden.

Der Eintritt ist wie immer frei, über Spenden freut sich das Krippenteam, um Material zu ergänzen und die Krippen pflegen zu können. Für Spenden gibt es eine große und selbst gebaute Don-Camillo-Nachbildung mit Spendenschlitz, die selbstverständlich gut gesichert und diebstahlgeschützt ist.

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Der Krippenweg ist bis zum 19. Januar 2020 geöffnet. Die Weihnachtshütte wird bei gutem Wetter samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr betrieben. Führungen ab 10 Personen können bei Anton Althoff (' 02 51 / 32 58 74) angemeldet werden.

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