Einweihung der neuen Orgel
Gemeinde feiert 60 Jahre Zionskirche

Münster-Handorf -

Am ersten Advent 1959 wurde die Zionskirche am Kirschgarten eingeweiht. 60 Jahre später, am ersten Advent 2019, macht die Gemeinde ihrer Kirche ein schönes Geschenk: eine neue Orgel.

Montag, 09.12.2019, 09:46 Uhr aktualisiert: 09.12.2019, 18:57 Uhr
Untermalt durch Klänge der neuen Orgel fasste sich die Gemeinde in der Zionskirche bei der Feier zum 60-jähirgen Bestehen als Zeichen der Verbundenheit an den Händen.
Untermalt durch Klänge der neuen Orgel fasste sich die Gemeinde in der Zionskirche bei der Feier zum 60-jähirgen Bestehen als Zeichen der Verbundenheit an den Händen. Foto: Reinhold Kringel

Alfred Tietz hatte die Idee, das Ziel erfuhr breite Unterstützung: Zum 60. Geburtstag der Zionskirche am ersten Advent sollte eine neue Orgel eingeweiht werden. Den Auftrag erhielt nach langem Suchen Orgelbauer Josef Pferdt aus dem Allgäu. „Das Ziel ist erreicht, und ich bin sehr dankbar für den Weg“, sagte nun der ehemalige Pfarrer der Zionskirche, Reinhard Witt, bei der Einweihung. „Ich habe nie daran gezweifelt, dass das Ziel schön wird. Gott möchte, dass die Gemeinde singt und Musik hört.“

Während des Festgottesdienstes hielt der kommissarische Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises, Thomas Groll , die Predigt. Er lobte die Macht der Musik. „Die Orgel ist die Königin der Instrumente“, sagte Groll.

Susanne Schellong und Christine Biermann durften auf dem nagelneuen Instrument spielen. Ihr Fazit: „Es ist ein tolles Gefühl, dass nach so langer Zeit des Planens hier ein fertiges Instrument steht, das so klingt, wie wir es uns vorgestellt haben und für leise und andächtige, aber auch laute und festliche Töne sorgt. Uns freut, dass die Gemeinde dies in Angriff genommen hat.“

Petra Schnell vom Presbyterium berichtete von dem schwierigen Weg, auf dem es erst steil bergauf ging: „Wir mussten kämpfen auf unserem Weg, aber jetzt ist es richtig schön, oben angekommen zu sein und die Musik genießen zu können.“

Einziger Wermutstropfen sind die noch fehlenden 10 000 Euro für die Finanzierung. „Die Bezirksvertretung hat schon einmal 5000 Euro gegeben, vielleicht hätte auch ein zweiter Antrag Erfolg“, stellte Peter Hemecker (Piraten) von der Bezirksvertretung Ost in Aussicht.

Bezirksbürgermeisterin Martina Klimek beglückwünschte die Gemeinde zu ihrem Jubeltag und wünschte alles Gute.

Dann feierte die Gemeinde das Abendmahl, geleitet durch die Pastoren Thomas Groll, Dr. Christian Peters, Dr. Geerd Franzenburg und Sacha Sommershof. Die Gemeinde bildete einen Kreis um den Altar und fasste sich zum Zeichen der Verbundenheit an den Händen, untermalt mit Orgelklängen.

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