Handorf-Rundgang von Oberbürgermeister Markus Lewe
Ein Stadtteil von übermorgen

Münster -

Bei einem Rundgang durch Handorf ging Oberbürgermeister Markus Lewe auf die Sorgen und Nöte der Bürger ein.

Montag, 27.01.2020, 09:00 Uhr
Im Uhrzeigersinn von oben links:
Im Uhrzeigersinn von oben links: Foto: Julian Alexander Fischer

Handorf befindet sich aktuell stark im Wandel. Viele neue Projekte sind in Planung, die Infrastruktur des Stadtteils verändert sich. Von diesem Wandel wollte sich Oberbürgermeister Markus Lewe nun einen persönlichen Eindruck machen und bei einem Stadtteilrundgang mit den Bürgern ins Gespräch kommen.

„Handorf wird entlang der Hobbeltstraße einmal komplett umgedreht“, scherzte Lewe angesichts der Umzüge des Bürgerbades, der Sportanlage und der bereits fertigen Feuerwache auf die andere Seite der Straße. Er verdeutlichte in Bezug auf das Neubaugebiet am Kirschgarten: „Wir stehen vor einer großen städteplanerischen Herausforderung. Deshalb müssen wir jetzt schon die Stadt von übermorgen planen.“

Besonders sichtbar sind die Veränderungen auf dem Gelände des neuen Bürgerbads. Die Fläche ist bereits ausgehoben und für die rund 80 Teilnehmer des Rundgangs wurden die Umrisse des künftigen Gebäudes schon einmal abgesteckt. Bis April kommenden Jahres soll das Absperrband dann dem fertigen Bad weichen und Lewe kündigte an: „Ich freue mich schon auf den ersten Sprung ins Wasser.“

Der Umzug des TSV Handorf ist dagegen weniger weit fortgeschritten, sodass der Rundgang noch am alten Vereinsgelände Halt machen musste. Zwar liegen die Pläne bereit, der Baubeginn verzögert sich allerdings noch. Dementsprechend appellierte der TSV-Vorsitzende Martin Heep an den Oberbürgermeister das Verfahren zu beschleunigen. „Sollten Störungen vonseiten der Stadt auftreten, kann man sich an mich wenden. Ich werde Druck ausüben“, versprach der Oberbürgermeister schließlich.

Der Heimatverein baut zwar nicht neu, dennoch war auch ein Besuch im Heimathaus Teil des Rundgangs. Schließlich hat sich auch dort einiges getan: 170 neue Mitglieder konnte der Ver-ein im letzten Jahr gewinnen. Stolz erzählte der Vorsitzende Raphael Castelli: „Bis vor Kurzem war hier alles etwas angestaubt. Wir haben hier neuen Schwung und Elan reingebracht. Die Heimat stärkt und verbindet uns. Deswegen wollen wir uns mit Handorf identifizieren.“

Weniger harmonisch verlief hingegen Vorstellung der endgültigen Veloroute von Telgte nach Münster, die in Handorf durch den Kirschgarten führen wird. Viele Bürger kritisierten den Verlauf der Strecke, der den Bedürfnissen von Rad- und Autofahren zu wenig entgegenkomme. Gerhard Rüller von der Stadtverwaltung versuchte die Sorgen zu entkräften: „Man braucht keine Angst haben. So entstehen zügige, komfortable und sichere Routen.“ Auch Lewe betonte die Wichtigkeit der Route: „Wir wollen die Region näher an die Stadt heranführen.

Die Veloouten sollen daher auch eine hohe Erlebnisqualität besitzen. Manchmal muss man Dinge einfach ausprobieren.“

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