Versammlung im Gemeindehaus
Evangelische Gemeinde hofft auf Neubesetzung der Pfarrstelle

Münster-Handorf -

Die evangelische Kirchengemeinde Handorf hat derzeit keinen Pfarrstelleninhaber. Eine Herausforderung für das engagierte Presbyterium.

Freitag, 07.02.2020, 08:00 Uhr
Das Presbyterium der evangelischen Gemeinde Handorf (v.l.): Barbara Grodde, Regina Schneidereit, Petra Schnell, Ursula Märtens, Frank Bierbaum und Dagmar Mense. Ines von Staden fehlt auf dem Bild.
Das Presbyterium der evangelischen Gemeinde Handorf (v.l.): Barbara Grodde, Regina Schneidereit, Petra Schnell, Ursula Märtens, Frank Bierbaum und Dagmar Mense. Ines von Staden fehlt auf dem Bild. Foto: rhp

Seit der Verabschiedung von Pfarrer Reinhard Witt hat das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Handorf besonders viel zu tun. Beim Neujahrsempfang bedankte sich die Vorsitzende Petra Schnell bei allen haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden. Besonders aber bei Ursula Wuntke: Das von ihr geleitete Gemeindebüro sei nun umso mehr Dreh- und Angelpunkt der Gemeinde.

Im kurzen Rückblick berichtete Petra Schnell von der anspruchsvollen Arbeit im Gremium – und erwähnte voller Freude, dass es auch nach der anstehenden Wahl im Frühjahr mit acht Personen wieder voll besetzt sein werde. Es würden allerdings noch Kandidaten für den Gemeindebeirat gesucht.

Die Strukturreform sei durch den plötzlichen Tod des Superintendenten ins Stocken geraten, ein Nachfolger werde erst auf einer Sondersynode Ende Februar gewählt. Schon jetzt stehe jedoch fest: Für eine eigene volle Pfarrstelle ist die Handorfer Gemeinde nach wie vor zu klein. Welche Lösung es für die Gemeinde geben könnte, sei noch in der Diskussion. Pfarrer Witt war für zwei Gemeinden gleichzeitig zuständig – dieses Modell hat offenbar ausgedient.

In ihrer Begrüßung hatte Petra Schnell die Jahreslosung „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ zitiert, verbunden mit dem Wunsch, dass die Gemeindemitglieder auch im neuen Jahr spüren mögen, dass Gott bei ihnen ist. Glauben und Vertrauen seien auch Aspekte von Glück. Als Zeichen, dass diese Gefühle wachsen können, verteilten Jugendliche kleine Samentütchen.

Zum Ausblick auf 2020 gehörte noch die ökumenische Gemeindefahrt ins Altmühltal im August.

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