Bezirksbürgermeister setzt auf Sachlichkeit
Als Newcomer Respekt vor der Aufgabe

Münster-Ost -

„Ich möchte sachbezogen arbeiten, mit viel Respekt vor anderen Menschen und anderen Einstellungen. Und ich möchte schnell ins Gespräch kommen mit den Menschen, mit Vereinen und Interessengruppen in Münsters Osten“, sagt Benedikt Spangenberg, neuer Bezirksbürgermeister für Münsters Osten.

Montag, 09.11.2020, 17:41 Uhr aktualisiert: 09.11.2020, 17:44 Uhr
Benedikt Spangenberg (Grüne) ist neuer Bezirksbürgermeister für Münsters Osten
Benedikt Spangenberg (Grüne) ist neuer Bezirksbürgermeister für Münsters Osten Foto: Oliver Werner

Benedikt Spangenberg (57) ist neuer Bezirksbürgermeister für Münsters Osten. Der Kaufmann stammt gebürtig aus Mauritz, ist verheiratet, hat drei Kinder und ist Partner in einer Unternehmensberatung. Spangenberg ist erst seit eineinhalb Jahren Mitglied der Grünen .

Die Wahl zum Bezirksbürgermeister sei auch für ihn „völlig überraschend“ gekommen. Die Hintergründe entzögen sich seiner Kenntnis. Als Newcomer habe er Respekt vor der Aufgabe. Als Bezirksbürgermeister, der den Stadtbezirk repräsentiert, wolle er für alle Bürger da sein. „Ich möchte sachbezogen arbeiten, mit viel Respekt vor anderen Menschen und anderen Einstellungen. Und ich möchte schnell ins Gespräch kommen mit den Menschen, mit Vereinen und Interessengruppen in Münsters Osten.“ Möglichst bald möchte er eine Sprechstunde einrichten, was coronabedingt momentan nicht möglich ist.

Ihm persönlich liege eine generationsausgerichtete Politik am Herzen. „Bei Entscheidungen sollte bewusst, sein, was sie für unsere Kinder bedeuten – gerade auch im Hinblick auf Klimapolitik.“ Zu den Zielen grüner Politik zählten für ihn aktiver Klimaschutz, eine Verkehrswende mit starkem ÖPNV sowie Vorrang für Fußgänger und Radfahrer. Spangenberg spricht sich für den zügigen Ausbau der Veloroute Münster-Telgte und gegen einen weiteren Ausbau der B 51 aus.

In puncto Wohnungspolitik gelte es, Münsters Osten für junge Familien attraktiv zu machen, inklusiven, bezahlbaren, geförderten und klimafreundlichen Wohnraum zu schaffen. Spangenberg wendet sich gegen das Bauen auf Grüngürteln und Frischluftschneisen. Wirtschaftsförderung solle sozial-ökologisch sein.

Wichtig sei ihm in der kommenden Legislaturperiode, alle mitzunehmen und niemanden auszuschließend. Als Bezirksbürgermeister sei ihm eine offene und sachliche Auseinandersetzung wichtig: „Mitein­ander mit viel Respekt vor dem anderen umgehen, den anderen ausreden lassen, ohne die Meinung zu bewerten, sie einfach mal stehen lassen: Dann kann man gut arbeiten.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7670725?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F137%2F
Nachrichten-Ticker