Der Krippenweg in Handorf an der Pfarrkirche St. Petronilla ist eröffnet
Eindrucksvolles Erlebnis im Advent

Münster-handorf -

Gerade in einem Jahr, in dem die Pandemie den Menschen so vieles von dem Zauber nimmt, der in den Wochen vor dem Fest einfach dazugehört, ist der Krippenweg an der St.-Petronilla-Kirche für kleine und große Besucher eine Bereicherung.

Montag, 30.11.2020, 18:15 Uhr
Seit dem Wochenende ist der Krippenweg an der Handorfer Pfarrkirche St. Petronilla geöffnet. Zu sehen gibt es über 100 Exponate. Wegen der Corona-Pandemie sind die Wege in diesem Jahr deutlich breiter angelegt, auf dem gesamten Areal gilt eine Maskenpflicht.
Seit dem Wochenende ist der Krippenweg an der Handorfer Pfarrkirche St. Petronilla geöffnet. Zu sehen gibt es über 100 Exponate. Wegen der Corona-Pandemie sind die Wege in diesem Jahr deutlich breiter angelegt, auf dem gesamten Areal gilt eine Maskenpflicht. Foto: hpe

Ist es die Vielfalt, die den Besuch des Handorfer Krippenweges zu einem besonders eindrucksvollen Erlebnis in der Adventszeit macht? Oder ist es die Beschaulichkeit, mit der man die wunderschönen Exponate mit der Weihnachtsbotschaft in aller Ruhe und coronasicher unter freiem Himmel betrachten kann?

Gerade in einem Jahr, in dem die Pandemie den Menschen so vieles von dem Zauber nimmt, der in den Wochen vor dem Fest einfach dazugehört, ist der Rundgang auf extrabreiten Wegen im Schatten der Petronilla-Kirche für kleine und große Besucher eine Bereicherung.

Handorfer Krippenweg

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„Es ist so schön, dass zumindest diese Tradition erhalten bleibt“, sagt Maria Schwegmann (66) aus Gelmer. Seit mehr als einem Jahrzehnt gehört der Besuch des Krippenweges für sie zum „festen Ritual“. Wünschen würde sie sich allerdings mehr Schilder an den Krippen, auf denen die Herkunft und Entstehung der kleinen Schmuckstücke erklärt wird.

Krippenfiguren, in Handarbeit erstellt in Guatemala, sind ebenso zu sehen wie indische Heiligen-Darstellungen aus Kerala. Eine Mini-Krippe hat Platz gefunden in einem Tonkrug, unweit davon sieht man Maria und Josef zusammen mit Ochs und Esel geschnitzt aus Lindenholz. In einer Grotte entdecken die Besucher das Christuskind. Das ungewöhnliche Exponat stammt aus dem Wallfahrtsort Mrdjugiorye (Ost-Herzegowina), mitgebracht von Pastor Shiju John Jacob Kasniyarkunnel.

An einer Miniatur-Kirche können Kinder das Glöckchen läuten lassen, bei einer anderen Krippe gibt es eine Spieluhr mit Weihnachtsmelodien.

Wegen Corona müssen in diesem Jahr die sonst so beliebten Führungen durch die Ausstellung, die ganztags geöffnet und besonders in der Dämmerung sehenswert ist, ausfallen. Auch die Waffelbude mit ihren heißen Getränken darf bei der 13. Auflage der inzwischen überregional bedeutsamen Krippenschau mit rund 100 verschiedenen Werken von der Baumstamm-Krippe bis zur Flaschenpost nicht geöffnet werden.

„Das ist schade, aber dafür haben wir Verständnis“, meint Maria Marlow, die mit ihren Kindern Sascha und Rosa am Sonntagabend einen Rundgang macht.

Cheforganisator Peter Freytag hat mit seinem engagierten Team wieder neue Stücke aus Haushaltsauflösungen und Erbschaften bekommen, die erstmals in Handorf präsentiert werden. Freytag: „Wir versuchen, in jedem Jahr wieder etwas Neues bieten zu können.“

Wer mag, kann weitere Krippen im Boniburger Wald auf einem Wanderweg bis zur Dyckburgkirche entdecken. Die Krippen sind noch bis zum 17. Januar zu sehen.

 

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