Heimatverein Handorf geht Pläne mit Zurückhaltung an
Hoffnungen fürs neue Jahr

Münster-Handorf -

Momentan ruht das Vereinsleben des Heimatvereins Handorf coronabedingt. Die Hoffnungen richten sich aufs neue Jahr.

Dienstag, 29.12.2020, 06:28 Uhr aktualisiert: 29.12.2020, 06:31 Uhr
Das Heimathaus des Handorfer Heimatvereins präsentiert sich zu jeder Jahreszeit anders. Handorfs Interessen zu vertreten, das heimatliche Brauchtum zu bewahren und zu fördern, die Heimatgeschichte aufzuarbeiten und lebendig zu halten, sind Aufgaben und Zielsetzungen des Vereins.
Das Heimathaus des Handorfer Heimatvereins präsentiert sich zu jeder Jahreszeit anders. Handorfs Interessen zu vertreten, das heimatliche Brauchtum zu bewahren und zu fördern, die Heimatgeschichte aufzuarbeiten und lebendig zu halten, sind Aufgaben und Zielsetzungen des Vereins. Foto: Heimatverein Handorf

Der Heimatverein Handorf schaut auf ein ungewöhnliches Jahr zurück. „Als wir uns im März dazu entschieden haben, die ersten Veranstaltungen abzusagen, war wohl niemandem bewusst, welch schwerwiegende Einschnitte auch den Heimatverein Handorf in diesem Jahr treffen würden“, so der Heimatverein.

Zu jenem Zeitpunkt hatte er eigentlich vor, „mit großem Schwung und einem großartigen und vollen Veranstaltungskalender in das Vereinsjahr 2020 starten“ zu wollen. Doch das Corona-Virus brachte das Vereinsleben seit dem Frühjahr vollkommen zum Erliegen.

Und dennoch hat der Handorfer Heimatverein trotz aller Unwägbarkeiten „weiterhin neue Mitglieder aufnehmen können und keine Covid-19-bedingten Austritte verkraften müssen“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins weiter: „Und dafür möchten wir allen danken, denn es sind für alle keine einfachen Zeiten. Wir hoffen jedoch, dass es bald wieder etwas von unserer gewohnten Normalität geben wird.“

Zwar sei das neue Jahresprogramm im Vorstand noch nicht abschließend erstellt, doch der Heimatverein hoffe, viele der Aktivitäten, soweit möglich, übernehmen zu können.

Zusätzlich hätten sich in der Zwischenzeit aber weitere Projekte ergeben. Der Innenhof zwischen Haupthaus und Remise wartet noch auf eine Namensgebung als „Wersehof“, zudem soll eine künstlerisch gestaltete, hölzerne Kaffeekanne noch im feierlichen Rahmen enthüllt werden.

Mit genaueren Terminen und Zusagen hält sich der Heimatverein indes noch zurück. „Wir tragen weiterhin der Tatsache Rechnung, dass unser Durchschnittsalter hoch ist und dass wir daher das erhöhte Corona-Risiko in unserer Altersgruppe beachten müssen“, so der Heimatverein weiter.

Statt Ankündigungen zu machen, die wieder abgesagt werden müssen, werde der Heimatverein zu gegebener Zeit über seine Veranstaltungen informieren. In der Zwischenzeit vermeide er durch die vollständige Einstellung aller Aktivitäten ein verwirrendes Hin und Her und beschränke Ausgaben und Kosten auf ein Minimum.

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