St. Petronilla: 40 Kinder und Jugendliche bringen frohe Botschaft
„Segenstüte“ von den Sternsingern

Münster-Handorf -

Insgesamt wurden am vergangenen Wochenende 4500 Haushalte mit dem Infobrief und den Segensaufklebern (20*C+M+B+21) erreicht, 40 Kinder und Jugendliche waren dafür im Einsatz.

Dienstag, 26.01.2021, 06:17 Uhr aktualisiert: 26.01.2021, 06:20 Uhr
Vor dem Start zu den Sternsinger-Rundgängen durch die Gemeinde gab es für alle jungen Teilnehmer Segenstüten und Gesichtsmasken auf dem Petronillaplatz.
Vor dem Start zu den Sternsinger-Rundgängen durch die Gemeinde gab es für alle jungen Teilnehmer Segenstüten und Gesichtsmasken auf dem Petronillaplatz. Foto: hpe

So ungewöhnlich war sie wohl noch nie, die Sternsinger-Aktion in St. Petronilla. Organisiert von Pfarrer Jürgen Streuer und Pastoralreferent Hans-Dieter Sauer wurden fünf Fahrzeuge mit Lautsprecherboxen ausgestattet, damit sie in den Straßen von Handorf, Dyckburg und Gelmer die frohe Botschaft in Lied und Text verkünden konnten. Parallel dazu zogen kleine Gruppen von Sternsingern, nicht mit Umhang, aber immerhin mit Krone unterwegs, von Haus zu Haus.

Diesmal wurde nicht an den Türen geschellt oder gesungen, stattdessen gab es bei der etwas verspäteten „Dreikönigsaktion“ für jeden Haushalt eine „Segenstüte“ in den Briefkasten. Mit viel Informationen über die beiden Partnerprojekte der Gemeinde, die mit diesem Spendenaufruf finanziell unterstützt werden sollen.

Finanzielle Hilfe wird es wie schon in den Vorjahren für die Kula-Malaika-Stiftung in Südafrika geben, wo in den vergangenen Jahren ein Kindergarten und ein Hort in dem Hüttendorf entstanden sind. Zum Projekt gehört auch eine Farm mit Landwirtschaft und Werkstätten, die vielen Jugendlichen einen Arbeitsplatz garantieren.

Ebenfalls auf die Unterstützung aus der Handorfer Gemeinde freuen sich die Menschen in einer Notunterkunft im Centro de Educacion „Santa Elisabeth“ in Honduras: Dort hatte ein Tropensturm im November vergangenen Jahres weite Landstriche überflutet und verwüstet.

Für Ole Kubicki (18), der schon seit Jahren bei den Sternsingern aktiv ist, ist die spezielle Aktion ohne persönliche Begegnungen „eine andere Erfahrung“. Man erreiche allerdings die Leute auch auf diesem Weg und das sei ihm und seinen Freunden auch in Corona-Zeiten wichtig.

Insgesamt wurden am vergangenen Wochenende 4500 Haushalte mit dem Infobrief und den Segensaufklebern (20*C+M+B+21) erreicht, 40 Kinder und Jugendliche waren dafür im Einsatz.

Pfarrer Jürgen Streuer: „Viele Menschen haben schon auf den Segen für das neue Jahr an ihrer Haustür gewartet und machten uns in den vergangenen Tagen deutlich, wie wichtig für sie die Sternsinger-Aktion ist. Auch darum haben wir uns entschlossen, trotz Pandemie unsere Sternsinger auf den Weg zu schicken.“

Ausgestattet wurden die jungen Helfer, vorwiegend Messdiener und Pfadfinder, mit speziellen Schutzmasken unter dem Motto „Sternsinger – aber sicher“. Und auch auf die Süßigkeiten müssen die fleißigen Läufer in diesem außergewöhnlichen Jahr nicht verzichten. In allen drei Kirchen der Gemeinde stehen Boxen, dort kann die Bevölkerung in den nächsten Tagen Leckereien abgeben. Die Süßigkeiten für die Sternsinger sollten allerdings aus hygienischen Gründen verpackt sein, so Pfarrer Streuer.

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