Bezirksvertretung Ost
Geld für Spielplätze und Vereine

Münster-Ost -

Die BV Ost verabschiedet ihren Etat

Montag, 22.02.2021, 19:39 Uhr
Auf dem Spielplatz Diekbree in Handorf wird aktuell das Mini-Spielschiff „Krabbe“ gebaut, die BV gab die notwendigen Mittel dafür in einer Dringlichkeitsentscheidung frei.
Auf dem Spielplatz Diekbree in Handorf wird aktuell das Mini-Spielschiff „Krabbe“ gebaut, die BV gab die notwendigen Mittel dafür in einer Dringlichkeitsentscheidung frei. Foto: hpe

Dieser Einsatz wird nicht vergessen: CDU-Bezirksvertreter Raimund Mölders dankte in der Sitzung der Bezirksvertretung Ost im Namen aller Parteien den engagierten Landwirten, die nach dem enormen Schneefall vor gut zwei Wochen größtenteils freiwillig und ehrenamtlich bis in die Nacht im Einsatz waren, um Straßen und Wege in Münsters Osten vom Schnee zu räumen. „Enorm, was da geleistet wurde“, unterstrich Raimund Mölders.

Im Mittelpunkt der dritten Sitzung des Bezirksgremiums im „Handorfer Huus“ standen die Etatberatungen. Im Haushaltsplan 2021 stehen der BV Ost an frei verfügbaren Haushaltsmitteln rund 72 000 Euro zur Verfügung. Einmütig wurde beschlossen, 20 000 Euro davon als Zuschüsse an Vereine auszuschütten. Für den Erhalt und die Sanierung von Spielplätzen sollen rund 50 000 Euro eingesetzt werden. Das ist der größte Posten des bezirkseigenen Haushalts. Auch Restmittel des BV-Etats aus dem vorigen Jahr von rund 5000 Euro fließen in die Spielplatzgestaltung.

Vorrang haben die Spielplätze Vossbusch unweit der Mondstraße, der eine neue Spielkombination erhält, und der erste Bauabschnitt des Spielplatzes Parkallee im Mauritz-Viertel: Er erhält eine neue Rutschen-KletterKombination. Bereits in Arbeit sind die Sanierungsmaßnahmen an den Spielplätzen Diekbree, Willingrott und Dyckburgstraße.

Die BV Ost stimmte einer Dringlichkeitsentscheidung für zusätzliche Maßnahmen auf dem Handorfer Spielplatz Diekbree zu: Dort wird das alte Spielhaus für Kleinkinder derzeit durch ein vielseitigeres Mini-Spielschiff „Krabbe“ ersetzt.

Die CDU-Fraktion will in einem Prüfauftrag von der Verwaltung erfahren, welche Maßnahmen für eine Verkehrsberuhigung in der Handorfer Ortsmitte sinnvoll sein könnten. Beispielsweise mehr Tempo-30-Bereiche, Durchfahrbeschränkungen für Lastwagen, eine Neuaufteilung des Straßenraums zugunsten von Rädern und Fußgängern, verringerte Straßenquerschnitte, Verengungen oder weitere Kreisverkehre.

Ziel sei es, die Aufenthalts- und Wohnqualität im Ortskern zu verbessern, mehr Verkehrssicherheit zu gewährleisten und den Standort attraktiver für Einzelhandel und Dienstleister zu machen, heißt es.

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