Hiltrup
Appell an das „Wir-Gefühl“

Freitag, 25.03.2011, 07:03 Uhr

Münster-Hiltrup - Mit dem Appell, an einem gemeinsamen „Wir-Gefühl“ zu arbeiten, hat sich Michael Radau nach drei Jahren als Vorsitzender der Stadtteiloffensive verabschiedet. Hiltrup werde sich weiter entwickeln, wenn man gemeinsam an einem Strang ziehe. Radau führte sein berufliches und ehrenamtliches Engagement an ander Stelle als Gründe für seinen Rückzug an.

Der Abschied von Michael Radau und die Wahl des 38-jährigen Juristen Jan Kaven in den Vorstand der Stadtteiloffensive war das beherrschende Thema der Mitgliederversammlung, zu der etwa 50 Interessierte gekommen waren. Zum Vorsitzenden soll Kaven in der kommenden Vorstandssitzung gewählt werden.

Der Vorstand lud - wie im Vorfeld angekündigt - zur Mitarbeit in fünf Arbeitsgruppen ein. Pflege des öffentlichen Grüns (unter der Patenschaft von Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt), Erarbeitung einer Rad- und Wanderkarte für Hiltrup, Stromkastenaktion, Kommunikationsmittel (Erstellung von Faltblättern und Fortbildung des Stadtteilmagazins Stoff) sowie ein noch nicht weiter beschriebenes Jugendprojekt. Aus der Versammlung meldeten sich drei Interessierte für die Gruppe, die die Rad- und Wanderkarten erarbeiten.

Zu Beginn der Sitzung hatte ein Studierender des Hansa-Berufskollegs einige Schlaglichter aus die Ergebnisse der Bürgerumfrage aus dem Frühjahr 2010 erläutert. Der stellvertretende Vorsitzende Karl Franke versicherte, die kompletten Umfrageergebnisse würden in wenigen Tagen auf der Homepage des Vereins veröffentlicht und widersprach damit anderslautenden Aussagen seiner Vorstandskollegen in der vergangenen Woche.

Eine üppige Kassenlage stellte der Kassierer Matthias Kniesel dar. Allein der Infopunkt verfügt über Rücklagen im fünfstelligen Bereich. Zusammen mit den Guthaben von Stadtteiloffensive sowie Kulturbühne verdoppelt sich dieser Betrag nochmals.

In seinem Jahresbericht rief Michael Radau die Projekte Begegnungspark am Museum, die Stromkastengestaltung, die „nette Toilette“ sowie die Planung der Schilderanlagen in Erinnerung. Franke ergänzte, dass bislang lediglich drei Vereine die Kästen nutzen wollen, um ihr Vereinslogo aufzubringen. Die Kosten pro Quadratmeter Folie beziffert er auf 36 Euro. Das Projekt „Nette Toilette“ bekomme man derzeit nicht gestemmt, räumte er ein.

Annette Paßlick-Wabner stellte das Programm der Kulturinitiative vor, Friedrich Meyer zu Berstenhorst die Bilanz des Infopunktes. An 305 Tage im Jahr ist der Infopunkt geöffnet gewesen, mehr als 10 000 Besucher wurden im Jahr 2010 begrüßt und 2500 ehrenamtlichen Stunden geleistet.

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