Hiltruper Lichterfest
Rasend schneller Weihnachtsmann

Münster-Hiltrup -

Das Hiltruper Lichterfest und die Premiere des Landlust-Winterzaubers entwickeln gemeinsam eine große Zugkraft. Die Besucher kommen in Scharen.

Sonntag, 01.12.2013, 19:12 Uhr

Der Weihnachtsmann dürfte nicht fehlen bei dem Spektakel auf der Marktallee. Mehr als 400 Päckchen hatte er im Gepäck, als er mit seiner Kutsche die Lichterpunkt in Hiltrup besuchte.
Der Weihnachtsmann dürfte nicht fehlen bei dem Spektakel auf der Marktallee. Mehr als 400 Päckchen hatte er im Gepäck, als er mit seiner Kutsche die Lichterpunkt in Hiltrup besuchte. Foto: gro

as den Indianern die Rauchzeichen, sind für die Hiltruper die Scheinwerfer. Kaum leuchten die weißen Punkte über der illuminierten St. Clemens Kirche, schon kommen sie in Scharen auf die Marktallee und nach Hiltrup Ost zum Lichterfest . Die Hiltruper wissen, es gibt zahlreiche Highlights, schöne Hingucker, Angebote in den Geschäften und natürlich lecker Glühwein.

Eigentlich wäre damit auch schon alles zum diesjährigen Lichterfest gesagt. Schließlich waren am vergangenen Wochenende ausschließlich bestens bekannte Künstler auf der Marktallee unterwegs, wie zum Beispiel das prächtig leuchtende Stelzenwunder Anna Österreich , die zeitweise ganze Menschentrauben hinter sich her zog, die KVG-Bigband, der Ballon-Künstler „Ballooni“ und nicht zu vergessen: Der Weihnachtsmann mit seinen Engeln.

Doch der Wirtschaftsverbund wäre nicht der Wirtschaftsverbund, wenn er nicht auch in diesem Jahr neue Akzente zu setzen versucht hätte. Das Haus Droppelmann wurde erstmals als Lichterpunkt ausgezeichnet. „Viele Leute sind hier gelandet“, wird ein zufriedener Torben Fleischer vom Wirtschaftsverbund später zu Protokoll geben. Der Glühwein ging gegen eine freiwillige Spende auf’s Haus, „La Medina“ bot würzige Fleischspezialitäten an. Der Rohbau gegenüber war hell illuminiert, sehr zur Freude des Wirtschaftsverbundes. Schließlich habe man erst kurz vor dem Lichterfest die Genehmigung für die Installation bekommen.

Für den Weihnachtsmann war Droppelmann die letzte Station seiner Tour durch Hiltrup. In den vergangenen Jahren waren er und seine Engel immer von West nach Ost unterwegs, in diesem Jahr ging es andersherum. „Das war die richtige Entscheidung“, sagt der kostümierte Wolfgang Weste am Ende seiner Runde. Viele Hiltruper seien seiner Kutsche gefolgt und hätten so einen kompletten Marsch von Hiltrup Ost bis zur Westfalenstraße zurückgelegt.

Die Einschätzung wurde von den Geschäftsleuten überwiegend geteilt. Viele neue Gesichter seien bei den Einzelhändlern zu verzeichnen gewesen. Doch der Besuch des Weihnachtsmannes hinterließ nicht nur zufriedene Gesichter: Offenbar war er mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs. Die Kutsche traf knapp eine Stunde eher als geplant am fünften und letzten Lichterpunkt ein.

Aus Sicht der potenziellen Kunden jedenfalls war auch das sechste Lichterfest ein Erfolg: „Es sieht alles so schön aus. Wir waren schon beim Landwirtschaftsverlag und drehen jetzt eine Runde über die Marktallee“, sagt ein Hiltruper, der mit Freunden unterwegs ist. So wie diese Gruppe haben es am Samstag offenbar viele gemacht. „Wir haben wie erhofft einen Strom vom Landwirtschaftsverlag auf die Marktallee ausgemacht, sowohl zu Fuß als auch im Shuttle-Bus“, sagt Torben Fleischer.  

Ebenso zufrieden zeigt sich sein Wirtschaftsverbunds-Kollege Oliver Schmidt: „Die Kooperation mit Landlust Winterzauber hat sich ausgezahlt. Das können wir gerne im nächsten Jahr wiederholen.“

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