Glascontainer wurden nach jahrelangen Bemühungen endlich umgesetzt
Ludgerusschule jetzt ohne Scherben

Münster-Hiltrup -

Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt ist die Erleichterung anzumerken. Elternvertreter Christian Girnth freut sich einfach nur. Nicole Essing, Leiterin der Ludgerusschule, tut es auch. Sie sind weg. Die zwei Glascontainer, die acht Jahre direkt an der Ludgerusschule gestanden haben.

Donnerstag, 12.12.2013, 16:12 Uhr

Ende gut, alles gut: Elternvertreter Christian Girnth (v.l.), Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt, Ludgerus-Schulleiterin Nicole Essing und Manuel Feldkamp von den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster freuen sich, dass die Glascontainer direkt an der Ludgerusschule endlich verschwunden sind.Schmidt deutet mit seiner Hand an, wo sie gestanden haben.
Ende gut, alles gut: Elternvertreter Christian Girnth (v.l.), Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt, Ludgerus-Schulleiterin Nicole Essing und Manuel Feldkamp von den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster freuen sich, dass die Glascontainer direkt an der Ludgerusschule endlich verschwunden sind.Schmidt deutet mit seiner Hand an, wo sie gestanden haben. Foto: bl

Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt ist die Erleichterung anzumerken. Sie klingt in jedem Satz, den er sagt, mit. Elternvertreter Christian Girnth freut sich einfach nur. Genauso wie Nicole Essing , Leiterin der Ludgerusschule . Was alle so bewegt? Sie sind weg. Seit Donnerstagmorgen. Die zwei Glascontainer , die acht Jahre direkt an der Ludgerusschule gestanden haben.

„Es gab viele kaputte Knie, die Schüler sind gefallen und in die Scherben geflogen“, sagte Nicole Essing. So manchen Fahrradschlauch mussten Väter und Mütter flicken. Ein Mal erwischte es auch Christian Girnth. Zuzeit besucht seine siebenjährige Tochter die Schule. „Es ist jetzt einfach eine Unfallquelle verschwunden“, brachte es Schmidt auf den Punkt.

Der erinnerte sich vor Ort, dass schon in seiner ersten Bürgersprechstunde vor viereinhalb Jahren die Glascontainer und deren Gefährdungspotenzial für die Grundschüler Thema war. Auch Nicole Essing, im vierten Jahr Schulleiterin, wurde sofort, als sie kam, mit dem Thema konfrontiert.

Sage und schreibe acht Jahre lang haben die Behälter direkt an der Schule gestanden. Warum so lange? Es sei einfach sehr schwierig gewesen, einen alternativen Standort zu finden, sagten Schmidt und Manuela Feldkamp, Unternehmenssprecherin der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster , übereinstimmend. In Zusammenarbeit mit der Wohnungsgesellschaft Wohn- und Stadtbau, erläuterte Schmidt, sei es schließlich gelungen, einen neuen Platz zu finden. Die Container stehen jetzt 200 Meter weiter westlich am Einkaufszentrum. Zwei weitere wurden darüber hinaus dort aufgestellt. Schmidt: „Der Platz ist zu klein für ein Haus oder Parkplatz“. 3000 bis 4000 Euro hat die Umsetzung nach Angaben des Bezirksbürgermeisters gekostet – nicht zuletzt deshalb, weil der Untergrund bereitet werden musste.

Am Mittag lagen noch Dreck und auch Scherben an der Stelle, an der die Container zuvor gestanden hatten. Manuela Feldkamp versprach, dass die Abfallwirtschaftsbetriebe beides „noch heute“ beseitigen werden.

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