Fünf Jahre Chorisma:
Gänsehaut-Feeling beim Herrn der Ringe

Münster-Hiltrup -

In großen bunten Lettern hing „Happy Birthday – 5 Jahre Chorisma“ an der Hinterwand der Bühne des Kant-Forums. Ein gut gewählter Zeitpunkt für den Auftritt des Hiltruper Frauenchores, denn genau vor fünf Jahren trat er zum ersten Mal während des Brückenfestes in Erscheinung und fand gleich begeisterte Anhänger.

Montag, 22.09.2014, 20:09 Uhr

Ihr fünfjähriges Bestehen feierte „Chorisma“mit dem ersten eigenen Konzert im voll besetzten Kant-Forum.
Ihr fünfjähriges Bestehen feierte „Chorisma“mit dem ersten eigenen Konzert im voll besetzten Kant-Forum. Foto: hk

Angefangen hatte es mit einem Aufruf, der vom Männergesangsverein MGV ausgegangen war, es mögen sich sangesfreudige Frauen melden. Das war im März 2009. „Zur ersten Chorprobe kamen 50 Frauen“, berichtete die erste Sprecherin von Chorisma, Annette Abbenhaus .

Wenige Monate später konnte bereits Ines Schreiner als Dirigentin gewonnen werden. Seitdem treffen sich regelmäßig 34 aktive Sängerinnen zur wöchentlichen Chorprobe in der Stadthalle, um ihr vielfältiges Repertoire einzustudieren. Am Sonntag zum kleinen Jubiläum veranstaltete Chorisma nun das erste eigene Konzert mit Christoph Wiedemann am Klavier.

Mit dabei war der Dietmar-Hahn-Chor aus Ahlen , eine aus den Westfälischen Nachtigallen hervorgegangene Formation. „Ihr seid etwas älter geworden, aber weiterhin schwungvoll“, stellte Moderatorin Petra Lichterbeck die 14 Sängerinnen vor. Diese begeisterten nicht nur mit Ohrwürmern aus den Sechziger Jahren wie mit Bill Ramsey’s „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, sondern auch mit schauspielerischen Qualitäten. Überraschungsgast war, nicht anders zu erwarten, die Hebamme der Chorisma-Geburtsstunde, der MGV.

Ein reichhaltiges und vielfältiges Repertoire hatte Chorisma zu bieten. Die Frauen brachten leisere Melodien wie „Moonriver“ wie auch temperamentvolle mit „On the sunny Side of the Street“. Gänsehautfeeling war angesagt beim Soundtrack der Herr der Ringe „May it Be“.

Dass viele Melodien die Jahrzehnte überdauern können, zeigten Interpretationen von Cornelia Froboess‘ „Zwei kleine Italiener“ oder Adriano Celentano‘s „Azuro“. Die Zuschauer im voll besetzten Kant-Forum dankten dem kleinen Jubiläum mit Schnipsen und Klatschen zu den bekannten Rhythmen, gestärkt vom selbst gebackenen Kuchen der Chorisma-Sängerinnen.

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