Evangelisches Gemeindezentrum nach Umbau wieder eröffnet.
Schöner und sparsamer

Münster-Hiltrup -

Die evangelische Kirchengemeinde Hiltrup-Amelsbüren ist nicht mehr länger heimatlos.

Mittwoch, 12.08.2015, 22:08 Uhr

Fröhliche Klänge des Ökumenischen Posaunenchors Hiltrup/ Amelsbüren umrahmten die Wiedereröffnung des evangelischen Gemeindezentrums in Hiltrup. 100 Gäste hatten sich bei bestem Sommerwetter zu der kurzen Zeremonie vor dem in achtmonatiger Arbeit runderneuerten Gebäudekomplex eingefunden.
Fröhliche Klänge des Ökumenischen Posaunenchors Hiltrup/Amelsbüren umrahmten die Wiedereröffnung des evangelischen Gemeindezentrums in Hiltrup. 100 Gäste hatten sich bei bestem Sommerwetter zu der kurzen Zeremonie vor dem in achtmonatiger Arbeit runderneuerten Gebäudekomplex eingefunden. Foto: jans

Der Goldene Schlüssel war aus Marzipan. Architektin Diana Danne überreichte ihn als Symbol für die Fertigstellung des evangelischen Gemeindezentrums am Dienstagnachmittag an Pfarrerin Beate Bentrop . Der Schlüssel und jene leckeren Kuchen, auf denen er lag, wurden vom 100-köpfigen Publikum anschließend gerne verspeist.

Sein Januar 2015 war das Domizil der evangelischen Kirchengemeinde Hiltrup- Amelsbüren runderneuert worden. 700 000 Euro kostete die Maßnahme, die von der Stiftung Wohlfahrtspflege, der Aktion Mensch und dem Kirchenkreis mit Spenden unterstützt wurde. 28 Firmen waren mit über 100 Mitarbeitern vor Ort, um die Planungen von Architektin Danne umzusetzen, so Pfarrerin Bentrop in ihrem Grußwort.

Sie dankte allen am Bau Beteiligten und betonte: „Acht Monate musste das Gemeindeleben woanders stattfinden als hier.“ Die Gruppen und Kreise und das Sekretariat der Gemeinde wirkten nämlich in Räumen, die die katholische Pfarrgemeinde St. Clemens, das Paterkloster, die Herz-Jesu-Schwestern, der Landwirtschaftsverlag und das Hiltruper Museum zur Verfügung gestellt hatten. Auch diesen Institutionen dankte die Seelsorgerin herzlich.

Werner Berndt stellte für die Planungsgruppe der Gemeinde anschließend detailliert die Veränderungen am Gemeindehaus vor. Dort soll eine neue Heizung und eine „energetische Verbesserung der Außenhaut“ die Energiebilanz verbessern und die Energiekosten senken.

Zudem sind alle Ebenen des Hauses barrierefrei erreichbar. Es gibt einen Aufzug und behindertengerechte Sanitärbereiche. Aus dem Obergeschoss zogen das Gemeinde- und das Diakoniesekretariat ins Erdgeschoss um. Im Obergeschoss gibt es jetzt Gruppen-, Lager- und Archivräume.

Der Eingangsbereich im Erdgeschoss wurde deutlich aufgehellt. Durch bodentiefe Fenstertüren flutet jetzt viel Licht insbesondere in den vorher eher dunklen Gemeindesaal. Für größere Veranstaltungen sind der Saal und die angrenzende Freifläche jetzt übergangslos nutzbar. Die Küche im Erdgeschoss wurde vergrößert und behindertengerecht ausgebaut.

Der besondere Dank von Pfarrerin Bentrop und Architektin Danne galt anschließend Thomas Chudaske, der als Hausmeister stets dafür sorgte, dass es auf der Baustelle voran ging. Nach einem Gebet und einem Lied forderte Pfarrerin Bentrop die Gäste dann auf: „Lassen Sie uns gemeinsam unser neues altes Gemeindehaus entdecken!“ Dieser Einladung folgen alle anwesenden gerne.

Das neue Gemeindehaus ist seit Mittwoch wieder geöffnet.

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