Krankenhaus-Radio geht online
Nur einen Klick weit entfernt

Münster-Hiltrup -

Es ist nur einen Klick weit entfernt, das World Wide Web, das ab Samstagnachmittag das Programm des Krankenhaus-Radios im Herz-Jesu-Krankenhaus überall auf der Welt zugänglich macht.

Sonntag, 22.05.2016, 00:05 Uhr

Robin Gaede (r.) und Joachim Schmidt zeigen, wie es geht. Ein Klick auf den Button „zum Livestream“ auf der Internetseite des Radiosenders „www. studiowellehiltrup.de“ und schon ist man dabei.
Robin Gaede (r.) und Joachim Schmidt zeigen, wie es geht. Ein Klick auf den Button „zum Livestream“ auf der Internetseite des Radiosenders „www. studiowellehiltrup.de“ und schon ist man dabei. Foto: iag

Gebastelt wurde an der Aktion seit mehreren Monaten. Das ehrenamtliche Team rund um den Sendergründer Hartmut Vogelsang hat es geschafft, die passenden Domains wurden gesichert, die technischen Voraussetzungen stimmten.

Mit der Unterstützung von Moderator Robin Gaede , der sich schon mit vielen neuen Projekten herumträgt und im Vorfeld die Bereitschaft zur Kooperation mit anderen Krankenhäusern in Münster ausgelotet hat, gelang die Digitalisierung .

Als erste Sendung, die live über das Online-Streaming in den Äther ging, wurde am Samstag ein Interview mit der Quartiersentwicklerin in Hiltrup-Ost, Yvonne von Kegler, durchgeführt. Draußen vor einem aufgebauten Laptop versammelte sich derweilen das restliche Team der Studiowelle, um mit Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt das erste Probeeinwählen in das Internetradio zu testen. Um in dessen Genuss zu kommen, müssen Interessierte in die Adresszeile ihres Browsers „www.studiowellehiltrup.de“ eingeben, um dann mit dem Anwählen der Schaltfläche „zum Livestream“ zur laufenden Sendung zu gelangen.

Für Münsters Krankenhausradiowelt ist es eine Premiere. Nachdem viele Projekte des Krankenhausfunks, wie das „Wunschkonzert“ sehr erfolgreich weiterlaufen, erhofft sich Robin Gaede mehr Dynamik und eine Programmerweiterung durch die Digitalisierung.

„Durch die Möglichkeit, per E-Mail Musikwünsche zu schicken, und eine breitere Zuhörerschaft wird sich auch unsere Programmausrichtung ändern“, so Gaede. Die Liste mit möglichen Projekten, die zum Programmbestandteil werden sollen, ist daher auch doppelt so groß, wie das bereits bestehende Angebot.

Eine „Ärzte-Hitparade“ findet sich da ebenso wie das Format „Unvorherhörbar“ oder „ New Names “ und es sind nur ein paar Ideen des ehrgeizigen Hobby-Moderators. Um so viel Neues ehrenamtlich zu stemmen, leistet das Team bereits jetzt Überstunden. „Wir brauchen Women- und Men-Power, Praktikanten,, jeden, der vor und hinter dem Mikro, im Archiv oder bei der Recherche mitmachen möchte“, so Gaede.

Den Vorteil des ehrenamtlich für Patienten betriebenen Senders sieht er ganz klar in der individuellen Freiheit der Mitwirkenden und in der Möglichkeit zur Teilhabe von Patienten. „Das starre Korsett eines herkömmlichen Radiosenders haben wir nicht“, betonte er und meinte damit die fehlenden Vorgaben zu Musikabspielzeiten oder Sendeminutenvorgaben.

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