Edeka-Markt am Bahnhof Hiltrup eröffnet in der zweiten Januarhälfte
Endspurt ist eingeläutet

Münster-Hiltrup -

Der Edeka-Markt am Bahnhof Hiltrup eröffnet in der zweiten Januarhälfte. Das teilt der Investor mit. Für weitere vier Ladenlokale mit insgesamt 965 Quadratmetern Fläche verhandelt die Stroetmann-Gruppe derzeit mit potenziellen Mietern. Man wolle „die Achse vom Bahnhof zur Marktallee beleben“.

Samstag, 15.10.2016, 09:10 Uhr

So soll das Areal am Hiltruper Bahnhof in wenigen Monaten aussehen. Der Entwurf der
So soll das Areal am Hiltruper Bahnhof in wenigen Monaten aussehen. Der Entwurf der Foto: Nattler Architekten

An der Großbaustelle am Hiltruper Bahnhof wird langsam der Endspurt eingeläutet. „Wir werden unseren Edeka-Markt in der zweiten Januarhälfte eröffnen“, kündigte die Betreiberin Katja Wiewel jetzt an. In den übrigen Ladenlokalen sollen vier weitere Geschäfte bis Mai 2017 eröffnen, die Wohnungen werden ab Anfang Juni bezogen.

Eng verzahnt sind die Bauarbeiten mit der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Ende September hat die Stadt Münster mit dem Bau der Buswende mit integrierter Park&Ride-Anlage begonnen. Die Umbauarbeiten dauern voraussichtlich bis Februar. Die neue Buswendeanlage macht die Belieferung des Lebensmittelhändlers bei gleichzeitig fließendem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) überhaupt erst möglich.

Die Architektur des Lebensmittelmarktes lässt sich derweil bereits seit Wochen erahnen. Der Entwurf der Nattler-Architekten aus Essen, oben eine aktualisierte Visualisierung, hatte sich 2012 bei einem Architektenwettbewerb durchgesetzt. Derzeit läuft der Ausbau der insgesamt 6300 Quadratmeter Nutzflächen auf dem knapp 10 000 Quadratmeter umfassenden Grundstück. Der Rat hatte im vergangenen November die Baugenehmigung erteilt.

3100 Quadratmeter wird der Edeka-Markt umfassen, davon 1900 Quadratmeter Verkaufsfläche – inklusive eines Bäckers in der Vorkassenzone. Für weitere vier Ladenlokale mit insgesamt 965 Quadratmetern Fläche verhandelt die Stroetmann-Gruppe derzeit mit potenziellen Mietern. „Um Namen zu nennen, ist es noch zu früh“, so Edgar Rietmann, Projektleiter bei Stroetmann , auf Anfrage.

An das Projekt knüpfen sich zahlreiche Sorgen und Hoffnungen: Während in der Kaufmannschaft vereinzelt auch von einer Konkurrenzsituation für die Marktallee gesprochen wird, betonen die Investoren, dass sich mit der geplanten Fußgängerpassenelle, einer sechs Meter breiten Verbindung zwischen Marktallee und dem Bahnhof, ein belebender Effekt für das Hiltruper Zentrum einstellen könne.

„Die Politik hat diesen Bereich bewusst in das Konzept einbezogen, um das Bahnhofsumfeld attraktiver zu gestalten“, so Max Stroetmann, Geschäftsführer der Stroetmann-Grundbesitz-Verwaltung. „Der Bahnhof war historisch gesehen der Ausgangspunkt für die Marktallee. Diese Achse werden wir wieder beleben“, so Stroetmann.

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