Textilgestalterin Gabi Neuhaus arbeitet mit Flüchtlingsfrauen
Treffpunkt Nähwerkstatt

Münster-hiltrup -

Gemeinsam etwas tun, sich begegnen – das war die Idee der Textilgestalterin Gabi Neuhaus, die eine Nähwerkstatt für Flüchtlingsfrauen aus verschiedenen Kulturkreisen aufbaute. „Ich sehe den Treffpunkt als Begegnung“, sagt die sozial engagierte Künstlerin. Treffpunkt ist das MSC-Welthaus, das früher, so Sr. Annette, als Schweinestall diente und nun ein Ort der Begegnung ist.

Sonntag, 30.04.2017, 00:04 Uhr

Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt machte sich selbst ein Bild von der Nähwerkstatt im MSC-Welthaus.
Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt machte sich selbst ein Bild von der Nähwerkstatt im MSC-Welthaus. Foto: hk

Momentan kommen etwas weniger Frauen in die Nähwerkstatt , in der die Nähmaschinen unentwegt über die gespendeten Stoffe surren. Viele Geflüchtete aus dem Balkan wurden in ihre Heimat abgeschoben, manche haben eine andere Bleibe gefunden. Einige Frauen kommen aus Haus Heidhorn mit dem eingerichteten Taxidienst. „Das funktioniert gut“, wendet sich Gabi Neuhaus an Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt , der der Nähwerkstatt einen Besuch abstattet.

Einige Frauen bringen ihre Kinder mit. „Eine Kinderbetreuung für Mittwochnachmittag wäre super“, so Neuhaus. Gut eingeschlagen ist das Label „HilDe“, das für Hiltrup mit Herz steht. Neben Schlüsselanhängern gehören Taschen zu den Topsellern der Nähwerkstatt. Sie werden gegen Spenden in ausgesuchten Örtlichkeiten angeboten. Auch beim Frühlingsfest werden die HilDe-Produkte zu finden sein. Die Idee ist, den Frauen langfristig eine Arbeitsperspektive zu geben.

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