30 Aussteller beleben Osttor
Boulevard der Gesundheit

Münster-Hiltrup -

Rund 30 Aussteller, vor allem solche direkt aus dem Ort, hatten kleine Mitmach-Aktionen vorbereitet und informierten über Prävention und Versorgungsfragen.

Samstag, 01.07.2017, 07:07 Uhr

Nur ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe genügte: Wer mochte, konnte auf der Gesundheitsmeile in Hiltrup-Ost seinen Blutzucker messen lassen. Vor allem ansässige Ärzte, Apotheker und Dienstleister präsentierten sich auf dem Osttor.
Nur ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe genügte: Wer mochte, konnte auf der Gesundheitsmeile in Hiltrup-Ost seinen Blutzucker messen lassen. Vor allem ansässige Ärzte, Apotheker und Dienstleister präsentierten sich auf dem Osttor. Foto: mlü

Das Quartier soll belebt werden. Und die Menschen besser vernetzt. Möglichst lange sollen sie auch im Alter in ihrer gewohnten Umgebung leben bleiben können – das sind die erklärten Ziele der Quartiersentwicklung für Hiltrup-Ost. Mit der Gesundheitsmeile am Freitagnachmittag auf dem Osttor konnten also gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden.

Rund 30 Aussteller, vor allem solche direkt aus dem Ort, hatten kleine Mitmach-Aktionen vorbereitet und informierten über Prävention und Versorgungsfragen. Den eigenen Blutzucker messen lassen, einen Hörtest machen oder sich über Pflegeangebote informieren – den Besuchern eröffnete sich ein Markt der Möglichkeiten. In einer Arztpraxis konnten Besucher zum Beispiel ihre Kenntnisse in der Ersten Hilfe auffrischen und an Trainingspuppen üben. Darüber hinaus präsentierten sich weitere Akteure aus Hiltrup-Ost, zum Beispiel ansässige Gastronomen und die Handarbeitsgruppe, die als eines der ersten Projekte aus der Quartiersentwicklung hervorgegangen war.

Die für Hiltrup-Ost zuständige Quartiersentwicklerin Yvonne von Kegler merkte im Gespräch mit unserer Zeitung selbstkritisch an, „dass für das Projekt zuletzt nicht alles glatt gelaufen sei“ und „es viele Stolpersteine“ gegeben hätte. Die Zwischenbilanz fällt aus ihrer Sicht aktuell gemischt aus. „Aber langsam geht es voran“, beurteilt Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt die Lage und bemüht sich bereits um eine Verlängerung des Projektes. Offiziell endet die Quartiersentwicklung bereits im Februar 2018. Es gibt allerdings die Möglichkeit für eine Verlängerung bis September 2018. „Die Quartiersentwicklung ist eine Riesenhilfe und ich will mich bemühen, dass uns diese Unterstützung noch länger erhalten bleibt“, so Schmidt.

Wird die Gesundheitsmeile wiederholt? Abwarten. Als nächstes können sich die Senioren in Hiltrup-Ost erst einmal auf „Mitfahrbänke“ als Ergänzung zum Busverkehr freuen. „Die sind bestellt“, so von Kegler.

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