Ausbau des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums
Vorboten einer Großbaustelle

Münster-Hiltrup -

Das Kardinal-von-Galen-Gymnasium braucht mehr Platz. Die Ausbaupläne sind radikal: Gleich drei alte Schulgebäude müssen ihnen weichen. Während der Ferien wurde mit vorbereitenden Leitungsarbeiten begonnen.

Mittwoch, 02.08.2017, 18:08 Uhr

Mit Leitungsarbeiten fängt es an: Doch im Verlauf des geplanten Schulausbaus werden der so genannte „weiße Bau“ (rechts) und die alten Turnhallen abgerissen. Die Neubauten umrahmen einen erweiterten Schulhof – es entsteht ein Campus.
Mit Leitungsarbeiten fängt es an: Doch im Verlauf des geplanten Schulausbaus werden der so genannte „weiße Bau“ (rechts) und die alten Turnhallen abgerissen. Die Neubauten umrahmen einen erweiterten Schulhof – es entsteht ein Campus. Foto: mlü

Der Pausenhof gleicht derzeit einer Schutthalde. Statt Kinderlärm regiert der Presslufthammer. Einige alte Tanks werden ausgebuddelt, überall stehen Bauzäune, und Bäume wurden gefällt. In der Nähe vom alten Missionshaus laufen demnächst die Versorgungsleitungen zentral zusammen, dort haben die Bauarbeiter einen tiefen Schacht ausgehoben. „In zwei Monaten“, schätzen sie, geht es los mit der neuen Turnhalle. Sie wird dort errichtet, wo sich derzeit das Außensportgelände der Schule befindet.

Auf diese Weise kann der Sportunterricht während der Bauarbeiten in der alten Dreifachturnhalle normal weitergehen. „Mit dem Guss der Betonsohle soll im Dezember begonnen werden“, erläutert die zuständige Projektleiterin vom Bistum Münster, Annette Vaut . Die Vorarbeiten und Erdarbeiten ziehen sich also noch eine Zeit lang hin. Fertig soll die neue Halle dann aber schon im Sommer 2019 sein – also in fast genau einem Jahr.

Zeitgleich zu den Leitungsarbeiten wird derzeit aber auch die Fassade des Hauptgebäudes renoviert – es wird vom Umbau nicht betroffen sein. Ein dort beschäftigter Bauarbeiter kann sich gar nicht vorstellen, dass das weiße Schulgebäude auf der anderen Seite des Schulhofes in nicht allzu ferner Zukunft abgerissen werden soll. „Das ist doch gerade einmal aus den 1960er oder 1970er Jahren“, staunt er. Aber ja – die Tage des weißen Gebäudes für die Unterstufe sind gezählt. Gerechnet wird aber derzeit noch in Monaten. Sobald die neue Dreifachturnhalle im kommenden Jahr steht, wird nämlich zunächst der Abriss der beiden alten Turnhalle auf dem Plan.

Auf dem neu gewonnen Platz entsteht ein neues ein- bis dreistöckiges Schulgebäude. Es bietet Platz für eine „gläserne“ Bibliothek, das Selbstlernzentrum, den Meditationsraum und viele Klassenräume. Angegliedert sind die Musikräume, optisch und akustisch werden sie mit einem Innenhof vom Rest des Gebäudes getrennt.

Erst dann wird der weiße Unterstufenbau abgerissen. Das Kardinal-von-Galen-Gymnasium verwandelt sich dadurch zum Campus: die Neubauten umrahmen einen Schulhof, der wesentlich größer sein wird, als der heutige.

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