Neue Strecke überzeugt Läufer und Zuschauer
Hiltruper Halbmarathon: „Der Schmerz kommt später“

Münster-Hiltrup -

Viele Läufer nutzen die Gelegenheit zum Zweier-Staffellauf oder als Vorbereitung für den Münster-Marathon. Viele Läufer hatten ihre Fans mitgebracht.

Sonntag, 20.08.2017, 17:08 Uhr

„Die letzten vier Kilometer waren richtig hart“, sagt der Sieger Yannik Rinne (oben, l.), hier mit dem Zeiten des Tages, David Schönherr (oben, r.). Doch nach dem Zieleinlauf sind erst einmal alle Läufer glücklich – auch Dank der Fans am Wegesrand, welche die Läufer immer wieder motivierten.
„Die letzten vier Kilometer waren richtig hart“, sagt der Sieger Yannik Rinne (oben, l.), hier mit dem Zeiten des Tages, David Schönherr (oben, r.). Doch nach dem Zieleinlauf sind erst einmal alle Läufer glücklich – auch Dank der Fans am Wegesrand, welche die Läufer immer wieder motivierten. Foto: anh

„Mir ist richtig kalt“, meint eine Frau im Lauf-Dress auf der Brücke zur Kanalinsel: Dort startete am Sonntagmorgen der 7. Hiltruper Halbmarathon und auch ein Staffellauf. Bald war die Temperatur jedoch ideal; zu anfänglichen 14 Grad gesellte sich die Sonne. Wind allerdings auch. Viele Läufer hatten ihre Fans mitgebracht. Und weil die Zentrale auf der Kanalinsel liegt, konnte man die Läufer gleich dreimal sehen: auf der fernen Brücke und auf dem nahen Ufer gegenüber.

Viele nutzen die Gelegenheit zum Zweier-Staffellauf. So viele Gelegenheiten gebe es dafür nicht, meint Ute Huhtasaari vom TV Wolbeck. Gleich sechs Paare waren aus Wolbeck gekommen, um die neue Strecke zu laufen. Konstruktive Kritik greife der Veranstalter TuS Hiltrup gern auf, sagt Werner Blomberg im Interview mit einem Staffelläufer.

Der ist zufrieden, könnte sich aber „noch mehr Abwechslung“ vorstellen. Auf den Leinpfaden wird gelaufen, dazu ein wenig über Bürger- und Radwege, nicht über Auto-Straßen, so Dieter Strohwald zur neuen Strecke. Die Genehmigung habe das allerdings nicht beschleunigt.

7. Hiltruper Halbmarathon

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  • Mit einer völlig neuen Strecke meldet sich der Hiltruper Halbmarathon zurück. Bis zu 400 Läufer hatten die Organisatoren vom TuS Hiltrup zu einem landschaftlich reizvollen Lauf entlang des Dortmund-Ems-Kanals erwartet. Foto: anh
  • Mit einer völlig neuen Strecke meldet sich der Hiltruper Halbmarathon zurück. Bis zu 400 Läufer hatten die Organisatoren vom TuS Hiltrup zu einem landschaftlich reizvollen Lauf entlang des Dortmund-Ems-Kanals erwartet. Foto: anh
  • Mit einer völlig neuen Strecke meldet sich der Hiltruper Halbmarathon zurück. Bis zu 400 Läufer hatten die Organisatoren vom TuS Hiltrup zu einem landschaftlich reizvollen Lauf entlang des Dortmund-Ems-Kanals erwartet. Foto: anh
  • Mit einer völlig neuen Strecke meldet sich der Hiltruper Halbmarathon zurück. Bis zu 400 Läufer hatten die Organisatoren vom TuS Hiltrup zu einem landschaftlich reizvollen Lauf entlang des Dortmund-Ems-Kanals erwartet. Foto: anh
  • Mit einer völlig neuen Strecke meldet sich der Hiltruper Halbmarathon zurück. Bis zu 400 Läufer hatten die Organisatoren vom TuS Hiltrup zu einem landschaftlich reizvollen Lauf entlang des Dortmund-Ems-Kanals erwartet. Foto: anh
  • Mit einer völlig neuen Strecke meldet sich der Hiltruper Halbmarathon zurück. Bis zu 400 Läufer hatten die Organisatoren vom TuS Hiltrup zu einem landschaftlich reizvollen Lauf entlang des Dortmund-Ems-Kanals erwartet. Foto: anh
  • Mit einer völlig neuen Strecke meldet sich der Hiltruper Halbmarathon zurück. Bis zu 400 Läufer hatten die Organisatoren vom TuS Hiltrup zu einem landschaftlich reizvollen Lauf entlang des Dortmund-Ems-Kanals erwartet. Foto: anh
  • Mit einer völlig neuen Strecke meldet sich der Hiltruper Halbmarathon zurück. Bis zu 400 Läufer hatten die Organisatoren vom TuS Hiltrup zu einem landschaftlich reizvollen Lauf entlang des Dortmund-Ems-Kanals erwartet. Foto: anh
  • Mit einer völlig neuen Strecke meldet sich der Hiltruper Halbmarathon zurück. Bis zu 400 Läufer hatten die Organisatoren vom TuS Hiltrup zu einem landschaftlich reizvollen Lauf entlang des Dortmund-Ems-Kanals erwartet. Foto: anh
  • Mit einer völlig neuen Strecke meldet sich der Hiltruper Halbmarathon zurück. Bis zu 400 Läufer hatten die Organisatoren vom TuS Hiltrup zu einem landschaftlich reizvollen Lauf entlang des Dortmund-Ems-Kanals erwartet. Foto: anh
  • Mit einer völlig neuen Strecke meldet sich der Hiltruper Halbmarathon zurück. Bis zu 400 Läufer hatten die Organisatoren vom TuS Hiltrup zu einem landschaftlich reizvollen Lauf entlang des Dortmund-Ems-Kanals erwartet. Foto: anh

Blomberg feuert die Gäste am Rand der Strecke zum Anfeuern an, sorgt für Grüße an „Mama Yvonne“ (die am Samstag noch 40 Kilometer lief) und „Opa Manni“, an die Läuferin aus Wien oder einen sizilianischen Hiltruper. Eine Gruppe von gut 20 aus Selm läuft mit, der Lauftreff Hohenholte, „unsere Kollegen aus Wolbeck“, vom TV, jemand mit Trikot vom City-Triathlon.

Unterschiedlich war das Alter, auch die Ausstattung: Mit Kopfhörer, Trinkfläschchen oder einem Handschuh, kurze oder lange Socken.

"Langsam angehen lassen"

„Der Schmerz kommt später“, sagt eine zufriedene Staffelläuferin in Blombergs Mikrofon. Man laufe viel über Schotter, merkt Annette Mentrup an, man müsse immer aufpassen, wo man hintritt. Eine gute Stunde ist vorbei, da schleppen Helfer Absperrungen heran, auch der neue Mit-Sponsor Wolfgang Weste. Viele nutzen den Halbmarathon zum Vorbereiten für den Münster-Marathon.

Nicht aber der Sieger, Yannik Rinne. Er war erstmals dabei, ist gebürtiger Hiltruper und war für die Laufsportfreunde angetreten. 1:14:18 war seine Zeit, Kilometer-Schnitt: 3.30. „Ich bin fit für Frankfurt“. Dort treten etwa 20. 000 Läufer an, auch Rinne und sein Kollege und Zweiter des Tages, David Schönherr.

Einen Tipp hat der Semi-Profi Rinne für die neue Hiltruper Strecke: Es langsam angehen lassen. Man müsse hier mit Wind rechnen, „die letzten vier Kilometer waren richtig hart.“

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