Zünftiges Oktoberfest auf dem Hof Hakenesch
Tanzen, Trinken, Fässer rollen

Münster-Hiltrup -

Dicht an dicht stehen Menschen in Lederhosen und Dirndln hinter umgekippten Biertisch-Bänken: Der Dreikampf startet beim Oktoberfest der Bürgerschützen Hiltrup von 1851. Ein Krug auf Ex, dann rollt das Fass um die Kurven.

Sonntag, 24.09.2017, 00:09 Uhr

Wettkampf auf bayerische Art: Ein Krug auf Ex, dann rollt das Fass um die Kurven.
Wettkampf auf bayerische Art: Ein Krug auf Ex, dann rollt das Fass um die Kurven. Foto: anh

Oktoberfest 2017 in Hiltrup auf dem Hof Hakenesch

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  • Gute Stimmung herrschte beim Oktoberfest auf dem Hof Hakenesch in Hiltrup. Es wurde nicht nur ausgelassen getanzt, die Gäste übten sich auch im Fassrollen und Holzspalten. Foto: anh
  • Gute Stimmung herrschte beim Oktoberfest auf dem Hof Hakenesch in Hiltrup. Es wurde nicht nur ausgelassen getanzt, die Gäste übten sich auch im Fassrollen und Holzspalten. Foto: anh
  • Gute Stimmung herrschte beim Oktoberfest auf dem Hof Hakenesch in Hiltrup. Es wurde nicht nur ausgelassen getanzt, die Gäste übten sich auch im Fassrollen und Holzspalten. Foto: anh
  • Gute Stimmung herrschte beim Oktoberfest auf dem Hof Hakenesch in Hiltrup. Es wurde nicht nur ausgelassen getanzt, die Gäste übten sich auch im Fassrollen und Holzspalten. Foto: anh
  • Gute Stimmung herrschte beim Oktoberfest auf dem Hof Hakenesch in Hiltrup. Es wurde nicht nur ausgelassen getanzt, die Gäste übten sich auch im Fassrollen und Holzspalten. Foto: anh
  • Gute Stimmung herrschte beim Oktoberfest auf dem Hof Hakenesch in Hiltrup. Es wurde nicht nur ausgelassen getanzt, die Gäste übten sich auch im Fassrollen und Holzspalten. Foto: anh
  • Gute Stimmung herrschte beim Oktoberfest auf dem Hof Hakenesch in Hiltrup. Es wurde nicht nur ausgelassen getanzt, die Gäste übten sich auch im Fassrollen und Holzspalten. Foto: anh
  • Gute Stimmung herrschte beim Oktoberfest auf dem Hof Hakenesch in Hiltrup. Es wurde nicht nur ausgelassen getanzt, die Gäste übten sich auch im Fassrollen und Holzspalten. Foto: anh
  • Gute Stimmung herrschte beim Oktoberfest auf dem Hof Hakenesch in Hiltrup. Es wurde nicht nur ausgelassen getanzt, die Gäste übten sich auch im Fassrollen und Holzspalten. Foto: anh
  • Gute Stimmung herrschte beim Oktoberfest auf dem Hof Hakenesch in Hiltrup. Es wurde nicht nur ausgelassen getanzt, die Gäste übten sich auch im Fassrollen und Holzspalten. Foto: anh
  • Gute Stimmung herrschte beim Oktoberfest auf dem Hof Hakenesch in Hiltrup. Es wurde nicht nur ausgelassen getanzt, die Gäste übten sich auch im Fassrollen und Holzspalten. Foto: anh
  • Gute Stimmung herrschte beim Oktoberfest auf dem Hof Hakenesch in Hiltrup. Es wurde nicht nur ausgelassen getanzt, die Gäste übten sich auch im Fassrollen und Holzspalten. Foto: anh
  • Gute Stimmung herrschte beim Oktoberfest auf dem Hof Hakenesch in Hiltrup. Es wurde nicht nur ausgelassen getanzt, die Gäste übten sich auch im Fassrollen und Holzspalten. Foto: anh

Kunstvolle Handarbeit wie zur magischen Beschwörung des Fasses ist zu sehen, Taktiker nutzen die kinetische Energie des Fasses, um die wegbegrenzenden Bänke aus dem Weg zu kegeln. Auch erlaubt war, die halbe Strecke auf den Knien zu absolvieren – beeindruckend aber nicht unbedingt schnell. Elf „Mannschaften“ traten an – freilich auch gemischte oder reine Damen-Mannschaften.

Dann wieder Tanz-Musik für stramme Waden und zarte Fesseln unter Lederhosen, die nicht Monopol der Mannsbilder sind. Durch das Programm führte der Vorsitzende Reinhard Mangels .

Beim Strohhalm-Trio-Trinken leerten sich die Krüge zügig, als die „Suffköppe“ den Weg auf die Bühne gefunden hatten. Ganz anders herausgefordert waren die Wettkämpfer beim Baumscheiben-Sägen: Nicht möglichst schnell mussten die Buchen-Stämme zerlegt werden, dazu wären die Bizepse zu unterschiedlich definiert, sondern mit Blick fürs Gewicht: das Abgesägte sollte, dem Gründungsjahr des Vereins entsprechend, möglichst genau 1851 Gramm wiegen. Als Referenz diente ein Stück, das das Königspaar der Bürgerschützen sägte – die beiden gewichteten ihren Verein allerdings sehr üppig, über drei Kilogramm.

Preise gab es auch – aber das Miteinander stehe im Vordergrund, so Christian Kloster , Chronist des Vereins. Erstplatzierte war die Mannschaft des Spielmannszugs der Bürgerschützen, gefolgt vom Havanna Club-Club (formiert aus dem Festausschuss) und den Böttcher-Boys. Viele Mannschaften sind schon lange und immer wieder dabei, auch aus den Reihen der Bürgerschützen. Drei Jungs freuten sich besonders, diesmal unter den ersten drei gelandet zu sein: die Böttcher-Boys aus der Böttcher-Straße: Sebastian Jablonska, Jörg Kummer und Siegfried Kulbatzki. Mindestens sieben Jahre seien sie dabei, so Kulbatzki.

Applaus gab es auch für Hermann-Josef Hackenesch, Gastgeber nun zum 17tenmal. Der Dreikampf statt Live-Blasmusik war eine Idee von Wilfried Zimmermann. Stets bemüht sind die Veranstalter, die Balance zu wahren zwischen Dreikampf und Musik zum Tanzen. DJ Kai Dannhaus erfüllte auch Sonderwünsche. Der Vorstand überlegt, die Zahl der Mannschaften zu begrenzen.

Viele Hände halfen: Neben den Akteuren aus dem Vorstand, dem geschäftsführendem Vorstand, aus Festausschuss und Offizieren – etwa 30 weitere Personen, schätzt Christian Kloster. Am Sonntagmittag war Zeit für eine Erbsensuppe aus der Vereinsgaststätte Haus Bröcker und ein kleines Resümee. Friedlich sei es zugegangen, freute sich Kloster.

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