Besucherrekord im Freibad Hiltrup
Dieser Sommer knackt alle Rekorde

Münster-Hiltrup -

Zum besten Freibad in ganz NRW gekürt. Mit 111 245 Badegästen einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Und doch muss sich das Hiltruper Freibad in Münster mit dem zweiten Platz begnügen.

Donnerstag, 06.09.2018, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 06.09.2018, 19:26 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 06.09.2018, 20:00 Uhr
Seine Stärken als ausgesprochenes Freizeitbad hat das Hiltruper Freibad in diesem Sommer voll ausspielen können.
Seine Stärken als ausgesprochenes Freizeitbad hat das Hiltruper Freibad in diesem Sommer voll ausspielen können. Foto: r

An die Besucherzahlen der Coburg kann auch die schönste Badeanstalt im Lande nicht tippen. Die Coburg ist in Münster einfach zentraler gelegen, das Bad wird beheizt und verfügt über einen hohen Anteil an Stammschwimmern.

Hiltrup weiß dagegen mit anderen Vorzügen zu punkten, weiß Winfried Reher vom städtischen Sportamt zu erzählen. Es ist das Freizeitbad – in dem gerne einen schönen langen Sommertag verbringen kann. Wenn die Schönwetterperioden da sind, spielt das Hiltruper Bad seine Stärken aus. Dann zahlt sich der Charakter als Freizeitbad aus. Reher: „Dann kommt Hiltrup in Fahrt.“

In diesem Jahr ist das Bad kräftig in Fahrt gekommen – ganz einfach auch deshalb, weil das Bad von Beginn an auf einer ordentlichen Betriebstemperatur war. Über mehr als 20 Grad Wassertemperatur freuten sich die Gäste bereits am ersten Tag. Kältere Perioden fielen praktisch aus. Da rückte ein neuer Besucherrekord rasch in greifbare Nähe. 111 235 Besucher wurden bis zum Mittwochabend gezählt. Noch nicht enthalten sind die Besuche etwa von Schulen, die ihren Wandertag zum Freibad gemacht haben.

Seine Stärken hat das Freibad in diesem Sommer voll ausspielen können: Mit seinem Sprungturm, der 80 Meter langen Wasserrutsche, dem Strömungskanal und den Sprudelliegen bietet es jede Menge Unterhaltung. Auf den Liegewiesen ist Platz satt. Strandkörbe sowie viele Liegen auf der Holz-Liegedeck-Pyramide sorgten für ein perfektes Urlaubsgefühl.

Manchen Besuchern war es bereits viel zu voll. Einmal musste das Bad sogar wegen Überfüllung geschlossen werden. Das sind die Folgen des Super-Sommers und der Auszeichnung durch den WDR. „Einige sind neugierig geworden und deshalb gekommen“, sagt Reher.

Der Kritikpunkt an der mangelnden Hygiene allerdings hat den Mitarbeitern jede Menge Arbeit beschert. Konkret geht es um die Bakterienbelastung im WC-Bereich, die bemängelt wurde. „Das war ein Fingerzeig“, sagt Reher.

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