Bebauung Eschweiler-Areal
Es grünt so grün auf allen Dächern

Münster-Hiltrup -

Bereits im Sommer 2019 möchte das städtische Wohnbauunternehmen Wohn- und Stadtbau mit dem ersten Bauaufschnitt auf dem alten Eschweiler-Areal beginnen. Auf der Westfalenstraße werden die Auswirkungen schon früher zu spüren sein.

Dienstag, 11.09.2018, 20:30 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 11.09.2018, 20:30 Uhr
Architektin Dagmar Kuipers und Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt mit den Plänen zur Bebauung des Eschweiler-Areals
Architektin Dagmar Kuipers und Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt mit den Plänen zur Bebauung des Eschweiler-Areals Foto: gro

Bei der Bebauung des ehemaligen Eschweiler-Areals an der Westfalenstraße will die städtische Wohnungsgesellschaft Wohn- und Stadtbau ein zügiges Tempo anschlagen. Im Sommer 2019 soll mit dem ersten Bauabschnitt begonnen werden.

Bereits im Frühjahr wird der Umbau der Kreuzung Westfalenstraße und Hummelbrink erfolgen. An der Westfalenstraße kommt eine weitere Ampelanlage hinzu. Zudem wird die stark frequentierte Bundesstraße in beiden Fahrtrichtungen Rechtsabbiegerspuren erhalten.

„Erst wird die Kreuzung umgebaut, dann wird mit dem Baugebiet begonnen“, kündigt die zuständige Architektin bei der Wohn- und Stadtbau, Dagmar Kuipers, bei der Vorstellung des Großprojektes an. Abgeschlossen werde es in fünf Jahren.

Nach der Kritik an der allgemein schleppenden Entwicklung bei der Ausweisung neuer Baugrundstücke in Münster will die Wohn- und Stadtbau schnellstens loslegen. Den Bauantrag will sie bereits zum Jahreswechsel zur Genehmigung einreichen.

In vier Abschnitten soll das ehemalige Eschweiler- Areal bebaut werden. Der erste Schritt sieht die Verlegung des Lidl-Marktes vor. Der Markt rückt auf die Seite des Ärztehauses. Zwischen den Gebäuden sind 113 Stellplätze vorgesehen. Der künftige Lidl-Markt erhält eine Verkaufsfläche von 1200 Quadratmetern. In den oberen Geschossen des Gebäudes entstehen 34 öffentlich geförderte Wohnungen.

Im zweiten Bauabschnitt ist die Errichtungen zweier Wohnhöfe vorgesehen, die jeweils über 36 Wohnungen verfügen. In dem Wohnhof, der sich westlich an das Gebäude des Lidl-Marktes anschließen wird, sind Eigentumswohnungen verschiedener Größe geplant.

Im Westen, an der Grenze zu dem grünen Band, das Hiltrup-West durchzieht, werden in einem dritten Schritt 20 Grundstücke für die Bebauung mit Doppelhaushälften sowie Reihenhäusern vermarktet. „Das klassische Einfamilienhaus ist nicht vorgesehen“, sagt Kuipers.

Im vierten Bauabschnitt schließlich sind zwei weitere Wohnhöfe geplant, die südlich der Erschließungsstraße entstehen. Insgesamt sind 180 neue Wohnungen vorgesehen. Auch eine Kindertagesstätte mit zwei Gruppen ist fest eingeplant.

Architektonisch weisen die drei bis maximal viergeschossigen Gebäude eine Besonderheit auf. Sie alle erhalten Flachdächer, die begrünt werden. Ob sich deshalb der Name „Lorenz Grön“ für das Baugebiet durchsetzt, ist offen.

Bislang existiert er nur auf dem Papier. Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt berichtet, der Name finde nur wenig Anklang bei Hiltrupern.

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