Neujahrsempfang des Bezirksbürgermeisters
Neujahrsempfang mit Rekordgröße

Münster-Hiltrup -

Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt hat zur Bautätigkeit und den Verkehrsproblemen in Hiltrup während des Neujahrsempfangs Stellung genommen. Zur Sanierung oder Neubau der Stadthalle blieb er eher vage.

Montag, 21.01.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 23.01.2019, 17:40 Uhr
Bundestagsabgeordnete Sybille Benning, Gesundheitsminister Jens Spahn, der Präsident der Deutschen Hochschule der Polizei Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange und Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt.
Bundestagsabgeordnete Sybille Benning, Gesundheitsminister Jens Spahn, der Präsident der Deutschen Hochschule der Polizei Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange und Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt. Foto: gro

Die Deutsche Hochschule der Polizei will dauerhaft in Hiltrup bleiben, und Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt hofft, die Einbruchskriminalität am Schulzentrum in den Griff zu bekommen. Der Neujahrsempfang des Bezirksbürgermeisters war mehr als der Auftritt des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn .

Auch der Präsident der Deutschen Hochschule der Polizei hatte einiges zu sagen. Die Hochschule macht sich fit für die Aufgaben der Zukunft. In den vergangenen Jahren wurden die Wohngebäude für die Studierenden saniert, ebenso die Verwaltungsgebäude aus der 1930er Jahren, als eine Polizeigendarmerie in Hiltrup ansiedelt wurde. Nun müssen Gebäudekomplexe aus den 1970er und 1980er Jahren grundlegend saniert werden. Man habe mit Feuchtigkeit zu kämpfen, berichtete Lange und seufzte über die Flachdächer. Mit den baulichen Maßnahmen wolle die Hochschule sicherstellen, dass sie „dauerhaft in Hiltrup ihren Standort haben wird“.

Die allgemeine Bautätigkeit, die damit einhergehenden Verkehrsprobleme, die Schulerweiterungen sowie die jüngst angelaufene Aktion „Hauptstadt des fairen Handels“ schnitt Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt in seiner Ansprache an. Zur Stadthalle erklärte er, sie werde „noch vier, sechs, vielleicht auch zehn Jahre“ als Übergangslösung benötigt. Daher habe der Rat beschlossen, 1,7 Millionen Euro in die Sanierung zu investieren. „Wie es dann weitergeht, müssen wir abwarten“, blieb er bei den Zukunftsperspektiven eher vage. Konkreter wurde er bei den Einbruchsdelikten im Schulzentrum. In Hiltrup werde ein Pilotprojekt gestartet. Mit Hilfe von Videoüberwachung wolle man die Problematik in den Griff bekommen.

Traditionell nutzt der Bezirksbürgermeister den Neujahrsempfang, sich für das ehrenamtliche Engagement im Stadtbezirk zu bedanken. Dabei zeigte er sich überzeugt, dass es so ein Engagement wie in Hiltrup andernorts „nicht so häufig“ anzutreffen sei.

Ein Wermutstropfen bleibt: Obwohl 270 Gäste kamen und der Neujahrsempfang 2019 größer war als alle Empfänge der vergangenen Jahre, gab es für einige Vereinsvertreter keinen Platz. Wer sich zu spät angemeldet hatte, bekam zu hören, es sei alles ausgebucht.

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