Es mussten kurzfristig Materialien beim Eisstockschießverband nachbestellt werden
Statt 15 kamen 80 Teams

Münster-Hiltrup -

Die Resonanz war groß: Über 200 Hiltruper allein am Samstag beim Eisstockschießen des TuS Hiltrup.

Montag, 04.02.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 06.02.2019, 12:04 Uhr
Gelungene Premiere: Echten Winterspaß gab es am Samstag beim Familientag beim Eisstockschießen des TuS-Hiltrup.
Gelungene Premiere: Echten Winterspaß gab es am Samstag beim Familientag beim Eisstockschießen des TuS-Hiltrup. Foto: Kerkhoff

Einen passenderen Tag hätte sich der TuS Hiltrup nicht aussuchen können: Bei Schneefall und frostigen Temperaturen um den Gefrierpunkt veranstalteten die TuSler erstmals ein großes Eisstockschießen. Über 200 Hiltruper kamen alleine am Samstagabend zum Abschluss des TuS-Familientags zur Glasurit-Arena am Osttor.

Eigentlich hatten die Organisatoren des Eisstockschießens nur mit 15 teilnehmenden Mannschaften gerechnet und wurden dann überrascht: Fast 80 Mannschaften meldeten sich für die Wettbewerbe am Freitag- und Samstagabend an. „Wir haben noch kurzfristig Materialien beim Eisstockschießverband aus Flachau bestellt und mussten eine Kunststoffbahn aus Krefeld ‚einfliegen‘ lassen“, erzählte Martin Neuhaus , der Geschäftsführer des TuS-Clubhauses.

Zuerst hatten die TuSler darüber nachgedacht einen kleinen Biathlon-Wettbewerb zu veranstalten. Diese Idee verwarfen sie aber schnell, da sich die Verwirklichung als zu kompliziert herausstellte. So wurde es dann zum ersten Mal Eisstockschießen - und das mit vollem Erfolg: Zahlreiche Sportvereine, Kegelgruppen, Freundeskreise und Schützenvereine aus der Umgebung waren beim Turnier dabei.

Eine bekannte Brauerei spendete zwei Wanderpokale und Bierfässer für die Gewinner, hinzukamen weitere Preise wie Reisegutscheine für die besten Mannschaften. Auch die Unsicherheiten der Teilnehmer was die Regeln der Sportart angeht, legten sich schnell und viele erwiesen eine erstaunliche Geschicklichkeit am Eisstock.

Schon am Freitagabend hatten sich Mannschaften aus allen Sparten des TuS und Sponsoren des Vereins gemessen und abends noch lange gemeinsam gefeiert - bis um vier Uhr morgens ging die Party im Clubhaus. „Wir hatten wirklich einen grandiosen Abend, alle Teams haben sich sehr sportsmännisch verhalten und die anderen Mannschaften angefeuert“, sagte Martin Neuhaus.

Beim Familientag am Samstag durften dann tagsüber die Kinder ran, bevor das Turnier am Samstag dann allen Interessierten offen stand. Frieren musste keiner, denn mit einem Glühwein in der Hand konnten sich die Teilnehmer an den Feuerstellen und im Clubhaus aufwärmen. Schon vor der abschließenden Party waren sich alle einig: Das Eisstockschießen könnte zu einer beliebten Tradition beim TuS werden.

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