Immanuel-Kant-Gymnasium
Berufsorientierung auf Augenhöhe

Münster-Hiltrup -

Berufliche Orientierung nach em Abitur: Studieren oder Ausbildung? Das Immanuel-Kant-Gymnasium arbeitet in dieser Frage mit der IHK zusammen. Die Ausbildungsbotschafter sind Auszubildende.

Sonntag, 10.02.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 10.02.2019, 18:04 Uhr
Schulleiterin Barbara Schönfeld begrüßt Ausbildungsbotschafter Bastian Kröger (Fachinformatiker), IHK-Projektmitarbeiterin Silke Deutschmann und Ausbildungsbotschafter Manuel Leander Gersitz (Industriekaufmann, v.l.).
Schulleiterin Barbara Schönfeld begrüßt Ausbildungsbotschafter Bastian Kröger (Fachinformatiker), IHK-Projektmitarbeiterin Silke Deutschmann und Ausbildungsbotschafter Manuel Leander Gersitz (Industriekaufmann, v.l.). Foto: IHK

„Berufsorientierung auf Augenhöhe.“ – so lautet der Auftrag der vier Auszubildenden, die in der Qualifikationsphase 1 (Q1) des Immanuel-Kant-Gymnasiums über Berufswahl, Ausbildung und Betrieb informiert haben.

Den Einsatz hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen koordiniert, die mit ihrem Projekt „Ausbildungsbotschafter“ die Berufsorientierung in der Schule unterstützt.

Das Kant-Gymnasium nimmt erstmalig am Projekt teil. Schulleiterin Barbara Schönfeld : „Wir wollen den Schülern die Vielfalt der Ausbildungsberufe näherbringen. In unserer Gesellschaft wird zu oft der Fokus auf das Studium gelegt und dabei vergessen, welche Möglichkeiten und Chancen eine Berufsausbildung bietet.“

Ziel der Initiative sei, die betriebliche Ausbildung stärker in den Blick von Abiturienten zu rücken und die Unternehmen bei der Suche nach Auszubildenden zu unterstützen. „Genau darum geht es in unserem Projekt: Wir wollen junge Menschen glaubwürdig darüber informieren, was sie in einer betrieblichen Ausbildung erwartet“, betont Carsten Taudt , Leiter des IHK-Geschäftsbereiches Bildung und Fachkräftesicherung.

Die Ausbildungsbotschafter hätten ja vor gar nicht allzu langer Zeit selbst vor der Entscheidung zwischen betrieblicher oder akademischer Ausbildung gestanden. „Man muss nicht studieren, nur weil man Abitur hat. Und man muss nicht studieren, um Karriere zu machen“, so Taudt. Schon angesichts der hohen Zahl von Studienabbrechern sei es wichtig, Gymnasiasten Informationen über betriebliche Ausbildungen nicht vorzuenthalten.

Die Botschaft der IHK komme an: Die Berufsorientierung mit Hilfe von IHK-Ausbildungsbotschaftern habe sich seit dem Start im Januar 2015 erfolgreich etabliert. Im IHK-Bezirk waren bislang fast 1200 Botschafter von knapp 150 Unternehmen im Einsatz. Dabei wurden 23 500 Schüler über die betriebliche Ausbildung informiert.

In Münster sind aktuell 136 Ausbildungsbotschafter von 29 Unternehmen dabei. „Alle Schulen, die sich im vergangenen Jahr erstmals beteiligt haben, nutzen auch in diesem Jahr das Angebot. Und regelmäßig kommen neue Schulen hinzu, die die Botschafter einladen – so wie das Kant-Gymnasium“, freut sich IHK-Projektkoordinatorin Silke Deutschmann. Auch die Ausbildungsbotschafter selbst profitieren. Im IHK-Seminar und bei den Einsätzen in den Schulen üben sie sich im sicheren Auftreten und stärken ihr Selbstvertrauen, heißt es in der Mitteilung.

 

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