Stiftung LV Münster baut Seniorenwohnungen
Miete für einen guten Zweck

Münster-Hiltrup -

Vor gut zwei Wochen ist der Oberboden abgefahren worden. Ende Februar werden die Bauarbeiten offiziell beginnen. Die Stiftung LV Münster will als Bauherr an der Ecke Hülsebrock­straße/An der Gräfte ein Projekt verwirklichen. „Dort sollen 31 Wohnungen für Senioren entstehen“, berichtet Marc Schürmann, Mitglied des Vorstands der Stiftung, die der Landwirtschaftsverlag federführend gegründet hat. „Die Wohnungen werden zwischen 35 und 60 Quadratmeter groß sein und sollen im Sommer 2020 bezugsfertig sein.“

Samstag, 16.02.2019, 07:42 Uhr aktualisiert: 16.02.2019, 07:50 Uhr
So wird das neue Gebäude Ecke Hülsebrockstraße/An der Gräfte einmal aussehen, wenn die Planungen der Stiftung verwirklicht sind.
So wird das neue Gebäude Ecke Hülsebrockstraße/An der Gräfte einmal aussehen, wenn die Planungen der Stiftung verwirklicht sind. Foto: Copyright Peter Bastian Architekten BDA

Die barrierefreien Wohnungen sollen ausschließlich vermietet werden. „Wir haben schon jetzt eine rege Nachfrage“, betont Schürmann . Das Projekt sei eine Vermögensanlage der Stiftung, die aus den Erträgen finanziert werden solle. „

Ein Blick aus dem Landwirtschaftsverlag

Ein Blick aus dem Landwirtschaftsverlag Foto: erh

Mieten für einen guten Zweck“, fasst Vorstandskollege Hermann Bimberg zusammen. Vorgesehen sei, in einem Empfangsbereich einen „Kümmerer“ als Ansprechpartner für die Mieter einzusetzen. „Wir sind aktuell in Gesprächen, welche Serviceleistungen wir über anerkannte Dienstleister wie die Johanniter, die Malteser das DRK oder andere anbieten wollen“, erläutert Bimberg die Planungen. „Vielleicht ergibt es sich, dass auch der Kümmerer in das Gesamtkonzept eingebunden werden kann.“

Insgesamt investiert die Stiftung rund 5 Millionen Euro in das Bauvorhaben.

Eine Tiefgarage mit Zufahrt von der Hülsebrockstraße ist vorgesehen, ebenso Fahrradstellplätze für E-Mobilität. Jede Wohnung hat einen Kellerraum, Küche und Bäder sollen vorinstalliert werden, daneben gibt es Loggia oder Terrasse. „Und schnelles Internet“, hebt Schürmann hervor.

„Wir planen mit zwei Gemeinschaftsterrassen, Aufenthalts- und Veranstaltungsräumen“. Dort könnten etwa Lesungen stattfinden. „Wir könnten auch Themen aus der Landwirtschaft besonders platzieren“, erinnert Schürmann an das Arbeitsfeld des Landwirtschaftsverlages. Mieter müssten keinen Bezug zu diesem Kontext haben. „Da sind wir offen“. Andererseits habe auch der Gedanke der Mitarbeiterbindung und -werbung durchaus Charme. „Schließlich haben wir auch einen hauseigenen Kindergarten.“ Auch dort könnten Projekte mit den und für die Bewohner überlegt werden.

Vor einigen Tagen hat die Stiftung die Nachbarn eingeladen und über das Projekt informiert. „Durchaus positive Stimmen“ hat Schürmann unter den gut 50 Teilnehmern wahrgenommen. Ein wichtiges Thema war die Parkplatzsituation in dem Bereich, die sich möglicherweise durch die Bauphase noch mehr anspannen könne. Auch der Besuch der Mieter nehme Parkplätze in Anspruch. „Wir haben unsere Überlegungen dazu vorgestellt“ sagt Schürmann. „Das hat vielen Anliegern eine Hauptsorge genommen.“

Informationen zu dem Projekt gibt die Stiftung unter servicewohnen@lv.de.

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