TuS-Sportzentrum
Der TuS freut sich auf einen Zwilling

Münster-Hiltrup -

Der Anbau des TuS-Sportzentrums an der Moränenstraße nimmt Formen an. Die Arbeiten sind gut vorangeschritten. Die Sportler müssen sich noch ein wenig in Geduld, bis sie die neuen Räumlichkeiten nutzen können.

Mittwoch, 06.03.2019, 10:00 Uhr
In der künftigen Sporthalle wird aktuell der Fußboden abgedichtet. Der Anbau des TuS-Sportzentrums an der Moränenstraße nimmt Formen an und soll ab dem Herbst den Sportlern zur Verfügung stehen.
In der künftigen Sporthalle wird aktuell der Fußboden abgedichtet. Der Anbau des TuS-Sportzentrums an der Moränenstraße nimmt Formen an und soll ab dem Herbst den Sportlern zur Verfügung stehen. Foto: gro

Am TuS-Zentrum an der Moränenstraße ist der große Baukran abgebaut. Das ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Rohbau steht und das Gebäude weitgehend dicht ist. Das Dach ist drauf, die Fenster sind installiert, in der neuen Halle wird der Fußboden abgedichtet. In der kommenden Woche wird auch ein kleiner Abstellraum komplett gemauert sein. Seine Fertigstellung musste aus bautechnischen Gründen bis zum Abbau des Krans warten.

Obwohl es seit dem ersten Spatenstich am 1. September 2018 flott voran geht, wirkt die lange Vorbereitungsphase nach. Die Verzögerungen sind allen noch in Erinnerung. Geschlagene zwei Jahre dauerte es, bis die NRW-Bank grünes Licht für den gewünschten Kredit gab. Eigentlich sollte der Bau bereits im Frühjahr 2017 bezugsfertig sein. Aktuell setzt der TuS mit Präsident Georg Berding an der Spitze darauf, „dass wir nach den Herbstferien starten können“.

Architekt Thomas Beha und Bauleiter Helmut Weber Jasinski nicken zustimmend. Mit diesem Zeitplan können sie leben. So verfügen sie über einen kleinen zeitlichen Puffer – für den Fall, dass ein Handwerksbetrieb einmal ausfallen sollte.

Während der Bauphase läuft der Sportbetrieb im TuS-Zentrum bislang wie gewohnt weiter. In einigen Wochen allerdings müssen die Sportler für kurze Zeit über einen Nebeneingang ausweichen, wenn sie das Gebäude erreichen wollen. Denn der Eingangsbereich wird verändert. Rechter Hand geht es in den Altbau und links in den Kabinentrakt des Neubaus.

Der Anbau verschafft dem TuS eine neue Nutzfläche von 550 Quadratmetern. Mehrere Umkleideräume mit Duschen entstehen, dazu ein 65 Quadratmeter großer Multifunktionsraum sowie eine neue Sporthalle, die über eine Gesamtfläche von 212 Quadratmetern verfügt. Sie soll in der Mitte teilbar sein.

„Im Grunde ist die neue Halle ein Zwilling zu der bestehenden Halle“, erläutert Vorstandsmitglied Werner Blomberg. Wenn die neuen Flächen zur Verfügung stehen, kann der Sportverein sein Angebot in den Bereichen Tanz sowie Senioren- und Reha-Sportbereich nachhaltig vergrößern. Die Nachfrage ist seit Jahren da.

Zur Baumaßnahme gehört auch die Errichtung von acht Stellplätzen, die über die Kardinalstraße erreichbar sind. An die neue Lüftungsanlage wird die alte Halle angeschlossen. Über den Bau einer Photovoltaik-Anlage wird nachgedacht. Die Statiker müssen ihr Okay geben.

Einen Wermutstropfen gibt es: Die Verzögerungen im Vorfeld haben zu einer Kostensteigerung geführt. „Zehn Prozent drauf“, prognostiziert der Präsident.

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