Baugebiet Zur Vogelstange
Planung verzögert sich nochmals

Münster-Hiltrup -

Die Stadt legt einen geänderten Entwurf für die Bebauung des Bereichs südlich der Vogelstange und westlich der Westfalenstraße vor. Das Planverfahren wurde überraschend umgestellt.

Dienstag, 19.03.2019, 17:30 Uhr
Auf einer etwa einen Hektar großen Brachfläche soll an der Straße „Zur Vogelstange“ ein neues Baugebiet entwickelt werden.
Auf einer etwa einen Hektar großen Brachfläche soll an der Straße „Zur Vogelstange“ ein neues Baugebiet entwickelt werden. Foto: gro

Die Stadt legt einen geänderten Entwurf für die Bebauung des Bereichs südlich der Vogelstange und westlich der Westfalenstraße vor. Vorgesehen ist der Bau von 60 Wohneinheiten ausschließlich in Mehrfamilienhäusern. 60 Prozent der Wohnfläche ist als förderfähiger Mietraum vorgesehen. Eine Kita mit drei bis vier Gruppen ist Bestandteil der Planungen.

Das umstrittene Projekt hinkt der ursprünglichen Zeitplanung gut zwei Jahre hinterher. Noch im April 2016 hieß es während der Bürgerinformationsveranstaltung, mit der Erschließung des Baugebietes und der Vermarktung der Grundstücke werde 2018 begonnen.

Nun soll der Entwurf erneut öffentlich ausgelegt werden, damit der Rat am 3. April einen Beschluss fassen kann. Dabei führt die Verwaltung aus, dass aufgrund diverser planungstechnischer Aspekte, darunter die Störfallbetroffenheit (BASF), eine Umstellung des Planverfahrens erforderlich werde. Notwendig sei nunmehr „ein Vollverfahren“ einschließlich einer Änderung des gültigen Flächennutzungsplanes.

Auf Anfrage erklärt das Planungsamt, dass die Bezirksregierung Münster als zu genehmigende Behörde bis zu drei Monate Zeit habe für die FNP-Änderung.

Konkrete Fragen der planerischen Ausgestaltung stehen bei den Anliegern im Fokus. Hierzu hatten sie vor zwei Jahren eigene Vorschläge unterbreitet. Die Anlieger hatten eine separate Erschließungsstraße über eine bereits bestehende Feuerwehrzufahrt entlang der Sportanlage Hiltrup-Süd als Alternative angeregt. Damit wollten sie eine ausschließliche Zufahrt über die Straße „Zur Vogelstange“ verhindern. Zudem hatten sie eine Bebauung angeregt, die von einer, wie es hieß, kasernenartigen Bebauung abwich.

In den überarbeiteten Planung der Stadtverwaltung wird auf diese Anregungen nicht eingegangen, monieren Kritiker. Das betrifft die Anordnung der Gebäude sowie die Zufahrt ausschließlich über die Straße „Zur Vogelstange“. Es soll nun eine Trennung zwischen der Einfahrt zum Plangebiet und der privaten Einfahrt zur bestehenden Bebauung erfolgen.

Am Donnerstag (21. März) tagt die Bezirksvertretung ab 17 Uhr in der Stadthalle.

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