„Kleines“ Schulzentrum
Die Küche werden sie sich teilen

Münster-Hiltrup -

Um die Ausbaupläne des kleinen Schulzentrums ist es vergleichsweise ruhig geworden. Dabei liegen die politischen Beschlüsse, die beiden Grundschulen zu einer Sechs-Zügigkeit auszubauen, längst vor.

Mittwoch, 20.03.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 20.03.2019, 17:17 Uhr
Die beiden Grundschulen in Hiltrup-Mitte, die Paul-Gerhardt-Schule sowie die Clemensschule, sollen baulich für eine Sechszügigkeit ausgelegt werden.
Die beiden Grundschulen in Hiltrup-Mitte, die Paul-Gerhardt-Schule sowie die Clemensschule, sollen baulich für eine Sechszügigkeit ausgelegt werden. Foto: gro

Das städtische Schulamt ist mit der Mammutaufgabe befasst, die Zahl und Größe der aktuell 100 Schulen in Münster an die Erfordernisse einer wachsenden Stadt anzupassen. Auch in Hiltrups Schullandschaft stehen Weichenstellungen an. Dazu zählt neben dem vieldiskutierten Umbau des großen Schulzentrums auch die Vergrößerung des Schulzentrums an der Bodelschwingh- beziehungsweise Kardinalstraße. Die Paul-Gerhardt- sowie der Clemensschule sollen wachsen – von der Vier- auf die Sechszügigkeit.

Aktuell findet die Auswahl des Architekturbüros statt. Im Sommer soll es dann losgehen. „Wir werden noch vor der Sommerpause mit dem Architekten sowie den beiden Schulen ein Auftaktgespräch führen“, kündigt Ludger Watermann vom städtischen Schulamt im Gespräch mit unserer Zeitung an.

Für die Bauphase wird es sich als Glücksfall erweisen, dass die alte Johannes- beziehungsweise Uppenbergschule kaum noch für den täglichen Schulbetrieb genutzt wird. Auch die Nutzung durch die Geistschule läuft aus. „Wir müssen daher nicht über Ersatzlösungen während der Umbauphase nachdenken“, sagte Watermann. Platz zum Ausweichen ist genug da.

Bislang ist noch nicht geklärt, wo künftig die gemeinsame Küche und der Speisesaal für die beiden Grundschulen angesiedelt ist. Dieser Bereich könnte im gemeinsamen Schulgebäude entstehen oder im Altbau der Johannesschule entstehen. Nur eines ist aus Sicht de Schulamtes gewiss: „Wir müssen die Synergien nutzen.“ Mit anderen Worten: Es wird nicht jede Schule ihre eigene Küche bekommen.

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