Partnerschaftssonntag in St. Marien
So mitreißend klingt Afrika

Münster-Hiltrup -

Osterbasteln und Partnerschaftssonntag – im Pfarrheim St. Marien herrschte großer Andrang. Tolle Stimmung stellte sich von allein ein.

Sonntag, 07.04.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 08.04.2019, 17:16 Uhr
Die Trommelgruppe St. Marien sorgte mit ihrer lebensfrohen Darbietung für die tolle Atmosphäre.
Die Trommelgruppe St. Marien sorgte mit ihrer lebensfrohen Darbietung für die tolle Atmosphäre. Foto: iag

Kaum hatte Marielies Sandmann vom Ghana-Kreis St. Marien ihre Begrüßungsworte gesprochen, erklangen schon die ersten Klänge der Trommelgruppe unter der Leitung von Stumei Schulte aus Hiltrup, die die Gäste binnen weniger Sekunden in das westafrikanische Land versetzten.

Diese mitreißenden Rhythmen lockten am späten Sonntagvormittag nicht nur noch mehr Besucher und Freunde des Ghanakreises in den Raum des Pfarrheimes St. Marien, sondern auch viele Kinder mit ihren Eltern, die sich nebenan zum Osterbasteln versammelt hatten.

Genau dies war das Ziel der gemeinsamen Veranstaltung der beiden Gemeindekreise am Sonntag. „Wir wollen gegenseitig in den Austausch kommen und über unsere Arbeit informieren“, erklärte Ursula Finkelmann, die nicht nur regelmäßig in die Partnergemeinde nach Sirigu reist, sondern gemeinsam mit ihren Mitstreitern viel Engagement in die Organisation diverser Projekte, wie den Jugendaustausch zwischen den beiden Gemeinden investiert.

Auch in diesem Jahr fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die im Juli anstehende Fahrt der Jugendlichen aus Deutschland nach Ghana. Bei einem gemeinsamen Frühstück gab es für Groß und Klein neben den Programmpunkten mit Trommelmusik und afrikanischer Märchenstunde auch noch Wissenswertes rund um „PAUL“ und andere Projekte in Sirigu zu erfahren.

Beim dazugehörigen Quiz hatte der eine oder andere junge Teilnehmer Aussicht auf einen kleinen Preis, wenn er sich zuvor mit Hilfe der Eltern über den „Portable Aqua Unit for Lifesaving“ informierte. Dieses Gerät trägt seit Neuestem zu einer besseren Versorgung mit sauberem Trinkwasser in Sirigu bei.

Auch wenn der Besucherandrang am Sonntag groß war, wünscht sich Marielies Sandmann noch mehr Interaktion zwischen den einzelnen Projektgruppen innerhalb der Gemeinde. „Wir sind im Bistum die einzige Gemeinde, die einen Jugendaustausch mit einem afrikanischen Land aufgebaut hat, der schon so viele Jahre besteht“, erklärte sie.

Die rund 14 Stipendiaten bräuchten auch für die Zukunft lebendige Kontakte und ein stabiles Netzwerk. Nur so ließe sich das nachhaltige Bestehen der Bildungsförderung in Sirigu fortsetzen.

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