Internationale Verständigung und interkulturelles Lernen
Clemensschule wird Unesco-Projektschule

Münster-Hiltrup -

Die Clemensschule hat es geschafft: Sie gehört seit Mittwoch zum Netzwerk der Unesco-Projektschulen und verpflichtet sich damit, globale Themen und interkulturelles Lernen dauerhaft im schulischen Profil zu verankern und nachhaltig zu fördern.

Donnerstag, 11.04.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 11.04.2019, 11:20 Uhr
Zur Feier des Tages führten die Klassen 3a und 4a der Clemensschule ein Musical auf. Die Reise rund um den Globus begann mit einer Stippvisite in China.
Zur Feier des Tages führten die Klassen 3a und 4a der Clemensschule ein Musical auf. Die Reise rund um den Globus begann mit einer Stippvisite in China. Foto: mlü

Der überaus anspruchsvolle Bewerbungsprozess hat knapp zehn Jahre gedauert. Entsprechend groß war die Freude, als der Brief aus Paris mit der guten Nachricht kam. „Das ist ein ganz besonderer Moment für uns als Grundschule und ich freue mich sehr“, eröffnete Schulleiterin Barbara Prattki die Feierstunde in der Aula der ehemaligen Johannes-Schule. Zur Urkundenverleihung war der Unesco-Koordinator des Landes NRW, Karl Husmann, nach Hiltrup gekommen.

Ein Rückblick: 2014 erreichte die Clemensschule die zweite Stufe auf dem Weg zur Unesco-Schule. Die ehemaligen Lehrer Gudrun Rolland und Günter Seidel waren daran maßgeblich beteiligt und wurden in der Feierstunde entsprechend gewürdigt. Es folgten weitere Stationen – zunächst die Aufnahme in das nationale Netzwerk, jetzt in das internationale Unesco-Netzwerk.

In Deutschland gibt es rund 300 Unesco-Projektschulen, in Münster jetzt drei: das Schillergymnasium, die Primusschule und jetzt ganz neu die Hiltruper Clemensschule. Als Grundschule nimmt die Clemensschule einen ganz besonderen Platz ein: Nach Auskunft von Kalr Husmann gibt es in NRW nur drei Grundschulen, die den Sprung zur anerkannten Unesco-Projektschule geschafft haben.

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