„Heute sind wir sorgenfrei“
Letzter Schultag für Hiltruper Abiturjahrgang

Münster-Hiltrup -

Am Immanuel-Kant-Gymnasium und Kardinal-von-Galen-Gymnasium feierten die künftigen Abiturienten ihren letzten Schultag. Dabei ging es laut, kreativ und manchmal sehr emotional zu.

Freitag, 12.04.2019, 14:20 Uhr aktualisiert: 14.04.2019, 17:40 Uhr
Am KvG ritt Schulleiter Dr. Heinrich Zopes auf einem Krokodil ein. Die Kant-Schüler zückten für eine Lichtshow ihre Mobiltelefone.
Am KvG ritt Schulleiter Dr. Heinrich Zopes auf einem Krokodil ein. Die Kant-Schüler zückten für eine Lichtshow ihre Mobiltelefone. Foto: mlü

Zum Abschluss wurde es noch einmal richtig emotional: Die künftigen Abiturienten des Immanuel-Kant-Gymnasiums lagen sich glücklich in den Armen. Sie sangen, zückten ihre Smartphones und schalteten in der verdunkelten Dreifachturnhalle am Hiltruper Hallenbad die eingebauten Taschenlampen ein. Sogar die Lehrer schunkelten mit. Ein schönes Bild.

Die beiden Hiltruper Abiturjahrgänge feierten ihren letzten Schultag laut und kreativ. Der Baustellenzaun am Kardinal-von-Galen-Gymnasium wurde an einer Stelle von einem Sprayer komplett in den Farben des diesjährigen Abimottos umgestaltet und die künftigen Abiturienten standen auf dem Schulhof Spalier für die Lehrer, um sie zur Feier zu führen.

Schulleiter Dr. Heinrich Zopes hatte sich zur Feier des Tages in diesem Jahr als Löwe verkleidet. Das passte perfekt zum Abi­motto: „Hakuna Matabi“ war eine Anspielung auf den beliebten Disney-Film „König der Löwen“. Der Untertitel war eine Absage an alle Zukunftsängste: „Ohne Sorgen die Könige von morgen“. Warum sie dieses Motto gewählt haben? „Heute sind wir sorgenfrei, wir haben alles durchgeplant“, sagt eine Abiturientin.

Letzter Schultag für Hiltruper Abiturjahrgang

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  • Die künftigen Abiturienten am Kant- und KvG-Gymnasium feierten ihren letzten Schultag laut, kreativ und mit viel Musik. Foto: mlü
  • Die künftigen Abiturienten am Kant- und KvG-Gymnasium feierten ihren letzten Schultag laut, kreativ und mit viel Musik. Foto: mlü
  • Die künftigen Abiturienten am Kant- und KvG-Gymnasium feierten ihren letzten Schultag laut, kreativ und mit viel Musik. Foto: mlü
  • Die künftigen Abiturienten am Kant- und KvG-Gymnasium feierten ihren letzten Schultag laut, kreativ und mit viel Musik. Foto: mlü
  • Die künftigen Abiturienten am Kant- und KvG-Gymnasium feierten ihren letzten Schultag laut, kreativ und mit viel Musik. Foto: mlü
  • Die künftigen Abiturienten am Kant- und KvG-Gymnasium feierten ihren letzten Schultag laut, kreativ und mit viel Musik. Foto: mlü
  • Die künftigen Abiturienten am Kant- und KvG-Gymnasium feierten ihren letzten Schultag laut, kreativ und mit viel Musik. Foto: mlü
  • Die künftigen Abiturienten am Kant- und KvG-Gymnasium feierten ihren letzten Schultag laut, kreativ und mit viel Musik. Foto: mlü
  • Die künftigen Abiturienten am Kant- und KvG-Gymnasium feierten ihren letzten Schultag laut, kreativ und mit viel Musik. Foto: mlü
  • Die künftigen Abiturienten am Kant- und KvG-Gymnasium feierten ihren letzten Schultag laut, kreativ und mit viel Musik. Foto: mlü
  • Die künftigen Abiturienten am Kant- und KvG-Gymnasium feierten ihren letzten Schultag laut, kreativ und mit viel Musik. Foto: mlü
  • Die künftigen Abiturienten am Kant- und KvG-Gymnasium feierten ihren letzten Schultag laut, kreativ und mit viel Musik. Foto: mlü

Seit ein paar Jahren gibt es strenge Auflagen: Die beiden Hiltruper Gymnasien feiern getrennt und unterlassen Übergriffe auf die jeweils benachbarte Schule. Die uralte (aber eher rituelle) Feindschaft zwischen den Gymnasien lebt in Schmähgesängen und Kreidezeichnungen auf den Schulhöfen weiter.

Etwas Besonderes hatte sich ein Filmteam der Kant-Abiturienten einfallen lassen. In einem extrem aufwendigem Filmeinspieler machten sie sich über die gängigen Klischees aus Ärzteserien und Endzeitfilmen lustig. Sie zeigten aber auch eine düster-verkorkste Version von Hiltrup als „Geisterbezirk“, in der ein mysteriöser Virus fast alles Leben ausgelöscht hat. Die überlebenden Schüler am Kant und KvG kämpften mit Müllzangen und Linealen um die wenig verbliebenden Ressourcen. Die Lacher hatten sie damit jedenfalls auf ihrer Seite.

In Wahrheit ging es viel harmonischer zu: Passend zum Thema „Abicetamol – wir Kant-en keine Schmerzen“ zeigten sich die Lehrer solidarisch und hatten sich für den Abigag Ärztekittel übergeworfen. „Wir sind alle etwas müde, weil wir gestern noch alle gemeinsam gegrillt haben“, verriet Jahrgangssprecherin Sarah Süsselbeck.

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