Appell an den Rat
Münster soll weitere Flüchtlinge aufnehmen

Münster-Hiltrup -

Die großen Kirchen in Hiltrup und das Flüchtlingsnetzwerk unterstützen den Antrag der „Seebrücke“ an den Rat der Stadt Münster.

Dienstag, 14.05.2019, 20:30 Uhr
Die großen Kirchen und das Flüchtlingsnetzwerk Hiltrup unterstützen den Antrag der „Seebrücke“: (v.l.) Pfarrerin Beate Bentrop, Pastoralreferent Stefan Leibold, Magdalene Faber sowie Felizitas Schulte.
Die großen Kirchen und das Flüchtlingsnetzwerk Hiltrup unterstützen den Antrag der „Seebrücke“: (v.l.) Pfarrerin Beate Bentrop, Pastoralreferent Stefan Leibold, Magdalene Faber sowie Felizitas Schulte. Foto: gro

Die Kirchen in Hiltrup und das Flüchtlingsnetzwerk beziehen Stellung. Schlichtweg unhaltbar sei das Drama im Mittelmeer, dass dort täglich im Durchschnitt sechs Menschen auf ihrer Flucht nach Europa ertrinken. 2018 waren es mindestens 2275 Menschen. Zudem werde die Seenotrettung kriminalisiert, so dass die Schiffe keinen Hafen anlaufen dürften.

„Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen, obwohl sie gerettet werden könnten, ist inhuman und unerträglich“, heißt es in einer Erklärung des Flüchtlingsnetzwerkes Hiltrup, der Pfarrei St. Clemens und der evangelischen Kirchengemeinde. Pfarrer Beate Bentrop, Magdalene Faber (Flüchtlingsnetzwerk), Dr. Stefan Leibold (Flüchtlingsnetzwerk und Pfarrei St. Clemens) sowie Felizitas Schulte (Pfarreirat St. Clemens) erklärten, den Antrag der „Seebrücke“ an den Rat der Stadt Münster zu unterstützen. Zentrales Anliegen: Die Stadt Münster solle anbieten, zusätzliche Geflüchtete aufzunehmen. „Die Kapazitäten dafür sind vorhanden“, so die Unterstützer. Der Rat der Stadt Münster wird sich am 22. Mai mit dem Antrag der „Seebrücke“ beschäftigen.

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