Silbernes Priesterjubiläum
Ermunterung zu neuen Wegen

Münster-Hiltrup/Amelsbüren -

Pfarrer Mike Netzler feiert sein Silbernes Priesterjubiläum im Vorabendgottesdienst. Zahlreiche Chöre und Fahnenabordnungen sorgen für festliche Atmosphäre.

Sonntag, 26.05.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 27.05.2019, 17:42 Uhr
Zum Silbernen Priesterjubiläum von Pfarrer Mike Netzler hatten sich vier Chöre zusammengetan, um den Festgottesdienst mitzugestalten.
Zum Silbernen Priesterjubiläum von Pfarrer Mike Netzler hatten sich vier Chöre zusammengetan, um den Festgottesdienst mitzugestalten. Foto: anh

Lang war die zweireihige Schlange der Fahnen-Abordnungen, die hinter dem Jubilar Mike Netzler in die Kirche Sankt Clemens einzogen. Am Samstag feierte der Pfarrer sein Silbernes Priesterjubiläum im Vorabendgottesdienst.

Er sei „ein bisschen geflasht“ bei diesem Anblick, bekannte der Jubilar: drei Abordnungen von Kolpingsfamilien aus Marl, Hiltrup Mitte und Hiltrup Ost, der KFD, der Pfadfinder der DPSG, drei Abordnungen der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands aus Marl, St. Clemens und Amelsbüren, Grün-Weiß Amelsbüren, Bürgerschützen und Schützenbruderschaft, Vertreter der evangelischen Gemeinde und viele Messdienerinnen und -diener.

Hinzu kamen Chöre und Musiker: der Kirchenchor Sankt Sebastian, geleitet von Hedwig Wetzel, der Chor „Rückenwind“ von Jörg Nebenhaus, dies Schola Clementina von Petra Giebelhausen und die Chorgemeinschaft Sankt Clemens, geleitet von Henk Plas – sowie alle zusammen, hinter dem Jubilar stehend, zum Psalm 100 in der Vertonung von Heinrich Schütz: „daran haben sie lange gearbeitet“, so der Kirchenmusiker Plas.

Instrumentalisten waren Anna Janisch an der Trompete, Stefanie Dießel an der Querflöte und Henk Plas an der Orgel. Er sei „dankbar, das Fest der Silbernen Weihe nun auch erreicht zu haben“, sagte Netzler. Zwischen den vollen Bänken stehend erinnerte er an sich als jungen Abiturienten, „der eigentlich nichts anderes wollte, als ganz anders zu leben, wie immer das auch aussehen konnte“; an leichte Anfänge als Kaplan und eine schwere Zeit im ersten Pfarrer-Amt, die mit „einer Bruchlandung sondergleichen“ geendet habe, und die fünf Jahre in Sankt Clemens Hiltrup und Amelsbüren. „Ich fühle mich hier bei Ihnen sehr, sehr wohl.“

Er betonte das Vertrauen in Gott statt des Verzagens, appellierte an den Mut zum Probieren. „Unsere Kirche ist manchmal ziemlich ängstlich.“ Auch die Qualifikation so vieler Frauen in der Kirche sprach er an. Er mahnte zu Mut in der Kirche: „Wir können sie ja nicht kaputtmachen“. Denn: „Gott hat uns eine Tür geöffnet, die niemand mehr schließen kann.“ An der Seite der Pfarreirats-Vorsitzenden Felicitas Schulte sagte Reinhard Mangels, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands: „Wagen Sie auch etwas Neues, wir machen mit!“ Dafür gab es Applaus. Zu Albinoni-Klängen zog die Gemeinde aus zum Empfang im Pfarrheim.

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