Lydia Mächler lud zu ihrer ersten Vernissage in den Hiltruper Kulturbahnhof ein
Frauengesichter blicken in die Ferne

Münster-Hiltrup -

Grobe Un-tergründe wie Jute und Holz faszinieren Lydia Mächler, die zu ihrer ersten Vernissage in den Kulturbahnhof einlud. Es sind großformatige Bilder, zu denen der Betrachter eine Beziehung auf-bauen kann.

Sonntag, 21.07.2019, 00:00 Uhr
Zu ihrer ersten Vernissage lud Lydia Mächler in den Kulturbahnhof ein. Die Ausstellung der Havixbeckerin ist noch bis zum 29. Augst zu sehen.
Zu ihrer ersten Vernissage lud Lydia Mächler in den Kulturbahnhof ein. Die Ausstellung der Havixbeckerin ist noch bis zum 29. Augst zu sehen. Foto: hk

Meist Frauengesichter blicken in die Ferne, und sie wirken durch eine besondere Maltechnik und den Auftrag von wenig Farbe nahezu kontemplativ.

Vor zwanzig Jahre habe Lydia Mächler angefangen zu malen, inspiriert durch eine Ausstellung im Havixbecker Rathaus, hielt Malfreundin Jutta Damhorst in ihrer Eröffnungsrede fest.

Lydia Mächler begann in einem kleinen Raum im Tilbecker Wasserturm, vor zehn Jahren wechselte sie dann in ein eigenes Atelier.

Dort probierte die 59-Jährige verschiedene Maltechniken aus. Es wurde gespritzt, gespachtelt, laufen gelassen und gekleckst. Heute hat die Havixbeckerin ih-ren eigenen Malstil gefunden.

Gefühlte Momente hält Lydia Mächler in ihren Figuren und Gesichtern mit reduziertem Einsatz von Farbe fest. Dabei feilt sie solange an ihren Werken, bis alles stimmig ist. „Mehrere hundert Augen hat Lydia gemalt, bis es gut war“, sagte Jutta Damhorst.

„An(ge)sichtssache“ ist die Ausstellung überschrieben. Sie ist bis zum 29. August im Kulturbahnhof zu sehen.

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