Ausverkauftes Candillac-Konzert im Hiltruper Kulturbahnhof
„Hotel California“ und andere Hits

Münster-Hiltrup -

„Die dürfen wieder kommen.“ Das sagen die Fans. Die müssen wieder kommen. Das ist den Veranstaltern bewusst. Die Nachfrage nach Karten überstieg das Angebot bei Weitem. Und drittens: „Ja, sie werden wieder kommen“, das kündigt der Musikdirektor des Kulturbahnhofs Hartmut Wolff zum Ende des umjubelten Candillac-Konzerts am Freitagabend an.

Montag, 02.09.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 02.09.2019, 10:06 Uhr
„Professor Louie Louie“ Walter Lindenbaum und die Musiker von Cadillac brachten die Goldenen Songs der 1960er und 1970er Jahre. Sie sagten bereits jetzt zu, im nächsten Jahr wieder zu kommen.
„Professor Louie Louie“ Walter Lindenbaum und die Musiker von Cadillac brachten die Goldenen Songs der 1960er und 1970er Jahre. Sie sagten bereits jetzt zu, im nächsten Jahr wieder zu kommen. Foto: gro

Sie singen vom Hotel California , der Route 66 oder vom Mr. Tambourine Man. Sie besingen die Revolution und feiern 50 Jahre Woodstock-Festival . Die Stones, die Beatles, die Doors, die Eagles und auch die Monkees haben sie im Repertoire. Es sind die Klassiker, die jeder aus der Glanzzeit des Rock´n´Roll und der Hippie-Zeit kennt und die einfach nicht tot zu kriegen sind.

Aber: Die Goldenen Songs der 1960er und 1970er Jahre verlangen nach handgemachter Live-Musik auf der Bühne. Genau das bieten die Cadillacs. „Let´s spend a night together“, erklärt der „master of ceremonies“, Stefan Siebenkotten-Dalhoff, kurzerhand zum Motto des Abends.

Lange hat Hartmut Wolff darum gekämpft, dass die Cadillacs nach Hiltrup kommen. Seit mehr als 26 Jahren kennt er die Truppe, erzählt der Mann, der das musikalische Angebot im Kulturbahnhof betreut. Eine Woche, bevor der Kulturbahnhof sein fünfjähriges Bestehen feiert und sich in dieser Zeit in Münsters Kulturszene einen Namen erarbeitet hat, so dass niemand an Hiltrup vorbeigehen kann, erfüllt sich der Wunsch.

Die Karten waren nach einem Tag ausverkauft. Noch bis Donnerstag kamen die Anfragen, ob welche zu haben wären. Noch ist nicht bekannt, ob der Schwarzmarkt ungeahnte Blüten trieb. Ja, das Publikum ist älter geworden. Viele sind bereits im gesetzteren Alter.

Gerne verfolgt man daher das gebotene Programm vom Sitzplatz aus. Lieber schwenkt man die Arme bei einer Hymne wie „The Answer is blowing in the wind“, als dass man bei „Born to be wild“ abrockt. Doch rechts und links der Bestuhlung, da gibt es Frauen, die tanzen wie die Derwische.

Fortsetzung folgt. Spätestens im August 2020. Wieder nach der Sommerpause

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