Chaos auf der Westfalenstraße
Darauf war niemand eingestellt

Münster-Hiltrup -

Was für ein Tag an der Westfalenstraße! Die Baustellenampel vor dem künftigen Baugebiet Eschweiler wurde versetzt. Folglich war sie für einige Stunden außer Betrieb.

Donnerstag, 31.10.2019, 05:01 Uhr aktualisiert: 31.10.2019, 05:10 Uhr
Die neue Zufahrt zum Discounter-Markt und zum künftigen Baugebiet an der Westfalenstraße kann jetzt genutzt werden. Deshalb wurde am Dienstag die Baustellenampel umgesetzt, was zeitweise zu massiven Verkehrsproblemen auf der vielbefahrenen Bundesstraße führte.
Die neue Zufahrt zum Discounter-Markt und zum künftigen Baugebiet an der Westfalenstraße kann jetzt genutzt werden. Deshalb wurde am Dienstag die Baustellenampel umgesetzt, was zeitweise zu massiven Verkehrsproblemen auf der vielbefahrenen Bundesstraße führte. Foto: gro

Zeitweise konnte das Chaos kaum größer sein. Weder Autofahrer noch Radfahrer oder Fußgänger, die die vielbefahrene Bundesstraße queren wollten, waren darauf eingestellt. Mittendrin bemühten sich Bauarbeiter, bei laufendem Verkehr gelbe Markierungsstreifen von der Fahrbahn zu entfernen.

Bereits heute soll das alles vergessen sein, verspricht der verantwortliche Bauleiter Egbert Hermann vom städtischen Amt für Mobilität und Tiefbau. Ein erstes Etappenziel ist jetzt erreicht worden. Mit Ende des ersten Bauabschnitts kann die neue Zufahrt zum Discounter-Markt und zum künftigen Baugebiet genutzt werden. Seit Dienstag fährt man auf der neuen Einfahrt. Das ist auch der Grund, weshalb die provisorische Ampel gestern umgesetzt werden musste.

Der zweite Bauabschnitt wird leichter

„Der zweite Bauabschnitt wird leichter“, verspricht das Amt für Mobilität und Tiefbau. Ab sofort wird vor dem Ärztehaus gebuddelt. Die Bordsteine werden versetzt. Der Radweg und die Fahrbahnführung müssen für die künftige separate Rechtsabbiegerspur verlegt werden.

Der Vorteil für die Bauarbeiten: Sie müssen nicht mehr einer Vielzahl von Einfahrten für die Anlieger herumplagen. Auch hoffen sie, dass ihnen die Versorgungsleitungen im Erdreich nicht mehr so häufig wie in der Vergangenheit im Weg liegen.

Mit einer Fertigstellung in diesem Jahr rechnet Egbert Hermann nicht mehr. Auch wenn er darauf hofft, zumindest einen Teile der mittlerweile vierwöchigen Verzögerung wieder aufholen zu können. „Ich denke, dass wir im Januar den neuen Straßenbauabschnitt abschließen können.“

In den vergangenen Wochen ruhten die Arbeiten vor dem Ärztehaus. Hätte man sie nicht parallel vorantreiben können? Der Baustellenleiter verneint. „Wir hätten dort nicht viel machen können.“ Erst mit der jetzt erfolgten Verlegung der Zufahrt zum Lebensmitteldiscounter und zum künftigen Baugebiet können es weitergehen.

Vier Wochen hinter dem Zeitplan

Der erste Bauabschnitt ist geschafft. Dem ursprünglichen Zeitplan hinken die Arbeiten allerdings um „drei bis vier Wochen hinterher“, wie das städtische Tiefbauamt auf Nachfrage bestätigt. Komplizierter als gedacht seinen die Bauarbeiten gewesen. Versorgungskabel lagen im Weg. Sie mussten tiefer gelegt werden. Bis weit in das Frühjahr 2020 werden die Arbeiten andauern. Vieles hängt davon ab, wie hart die Wintermonate werden.

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