Feuer- und Rettungswache 3
Die letzten Details sind jetzt geklärt

Münster-Hiltrup -

Am Merkureck soll die Feuer- und Rettungswache 3 der Berufsfeuerwehr entstehen. Anfang 2020 soll der Planungsbeschluss gefasst werden.

Sonntag, 17.11.2019, 10:30 Uhr
Direkt am Merkureck zwischen der Westfalenstraße und der Hohen Geest wird die Feuer- und Rettungswache 3 angesiedelt. Im kommenden Jahr könnte bereits die Herrichtung des Geländes erfolgen.
Direkt am Merkureck zwischen der Westfalenstraße und der Hohen Geest wird die Feuer- und Rettungswache 3 angesiedelt. Im kommenden Jahr könnte bereits die Herrichtung des Geländes erfolgen. Foto: Mitteilung

Wenn der Alarm ertönt, soll die Berufsfeuerwehr künftig von der neuen Feuer- und Rettungswache 3 am Merkureck ausrücken. Die Zeit des Provisoriums an der Hansestraße soll in absehbarer Zeit zu Ende gehen.

Die zur Verfügung stehende Fläche am Merkureck bietet der Feuerwehr alle Möglichkeiten. Nahezu die gesamte Breite des Merkurecks als Verbindungsstraße zwischen Westfalenstraßen und Hoher kann für die ausrückenden Fahrzeuge genutzt werden. „Das wird so ähnlich wie an der Rettungswache I am York-Ring“, erläutert Gottfried Wingler-Scholz , Münsters oberster Feuerwehrchef. Es werde sogar genügend Platz geben, die Fahrzeuge vor dem Gebäude abzustellen.

Im Gespräch mit unserer Zeitung gibt er einen Überblick über den gegenwärtigen Planungsstand. Nachdem der Architektenwettbewerb Ende vergangenen Jahres erfolgreich abgeschlossen wurde, wurden die vergangenen Monate dazu genutzt, Konkretisierungen und Detailabstimmungen vorzunehmen. Diese Veränderungsbedarfe wurden mit dem Dresdener Architekturbüros Pussert und Kosch Architekten abgestimmt, das den Architektenwettbewerb für sich entschieden hatte.

Das entscheidende Stichwort lautet Praxistauglichkeit. „Die Funktionalität des Gebäudes muss tagtäglich rund um die Uhr gewährleistet sein“, umschreibt Gottfried Wingler-Scholz das Anforderungsprofil an die neue Wache.

Zuletzt sei es um die technische Gebäudeausrüstung gegangen. Man habe die Abläufe diskutiert, die Verkehrssituation auf dem Grundstück optimiert, einige Raumzuschnitte verändert und auch einige Räume verlagert.

Insgesamt macht der Chef der münsterischen Berufsfeuerwehr einen zufriedenen Eindruck. „Das Grundstück ist optimal ausgenutzt worden“, stellt er fest.

Künftige Erweiterungsmöglichkeiten seien von vornherein mit eingeplant worden, hebt Wingler-Scholz hervor. Selbst wenn man diese Erweiterungsmöglichkeiten mitberücksichtigt, werde die Feuerwehr lediglich die Hälfte der zur Verfügung stehenden Freifläche zwischen dem Betriebsgelände von der Feuerwehr genutzt.

Die andere Hälfte ist bekanntlich als so genannte Ausgleichsfläche definiert. Aus Sicht der Stadt Münster soll sie zudem weiterhin als Freiluftschneise dienen.

Zu Beginn des kommenden Jahres wird das Bauvorhaben erneut in die politischen Gremien kommen. Als nächstes steht der Planungsbeschluss an. Wingler-Scholz rechnet damit, dass man noch im Jahr 2020 mit dem Herrichten des Grundstückes begonnen wird.

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