SPD und FDP legen neuen Vorschlag vor
Drei Brücken auf engstem Raum

Münster-Hiltrup -

SPD und FDP stoßen die Diskussion um die Prinzbrücke erneut an. Ihr Ziel: Sie wollen die größtmögliche Verkehrssicherheit.

Mittwoch, 20.11.2019, 20:30 Uhr
SPD und FDP schlagen jeweils eine Brücke für den Schwerlastverkehr sowie für die Radfahrer vor. Ihr Vorschlag sei für die Stadt Münster die preisgünstigere Variante.
SPD und FDP schlagen jeweils eine Brücke für den Schwerlastverkehr sowie für die Radfahrer vor. Ihr Vorschlag sei für die Stadt Münster die preisgünstigere Variante. Foto: gro

Einige Tage haben sie gebraucht, um sich neu zu sortieren. Jetzt stoßen SPD und FDP die Diskussion um die Prinzbrücke erneut an.

Zur Erinnerung: SPD und FDP hatten bis zuletzt die Planungsvariante mit dem Auf­fahrts­ohr favorisiert. Beide akzeptieren nach eigenen Aussagen mittlerweile, dass der kleine Wald neben der Prinzbrücke nicht angetastet werden darf. Ihre Sorgen um die Verkehrssicherheit der Radfahrer sind geblieben, wenn die „Brücke für alle“ tatsächlich kommen sollte.

Hermann Geusendam-Wode und Ulrich Eckervogt halten es daher nicht für ausgeschlossen, dass es am Ende zwei neue Brückenbauwerke geben wird: Einen Neubau an alter Stelle für den Schwerlastverkehr und einen zweiten Neubau ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer in Verlängerung der Bahnunterführung.

Damit wäre die Trennung der Verkehrsarten perfekt und die Stadt Münster könnte sogar noch Kosten sparen, argumentieren sie.

Dabei gehen sie von folgenden Voraussetzungen aus: Wer eine breitere Brücke statt des – für die Stadt – „kostenlosen“ Ersatzbauwerkes bestellt, zahlt immer 50 Prozent der Gesamtkosten. Eckervogt und Geusendam-Wode zeigen sich überzeugt, dass in diesem Fall auf die Stadt Münster Mehrkosten von zwei Millionen Euro zukommen. Das müsse man wissen, wenn die CDU eine breitere Brücke fordere. Ob aber der Rat der Stadt Münster diese Summe freigebe, sei sehr zweifelhaft.

Eine separate Brücke für Radfahrer und Fußgänger käme der Stadt kostengünstiger. Sie würde rund eine Million Euro kosten, nehmen SPD und FDP an und stützen sich auf Berechnungen der Wasserschifffahrtsverwaltung. Drei Brücken in einem Abschnitt von nur hundert Metern wären zwar nicht unbedingt schön. Aber notfalls müsse man das hinnehmen, um für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen, meinen SPD und FDP

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