Radweg am Osttor
„Sperrpfosten sind zu gefährlich“

Münster-Hiltrup -

Auf Sperrpfosten möchte die Stadt Münster am Osttor verzichten. Um zu verhindern, dass der Geh- und Fußweg von Autofahrern als Abkürzung genutzt wird, setzen die Ordnungsbehörden auf ein anderes Mittel.

Dienstag, 26.11.2019, 11:30 Uhr
Am Osttor in Höhe der Meinenkampstraße wird über mehr Verkehrssicherheit nachgedacht.
Am Osttor in Höhe der Meinenkampstraße wird über mehr Verkehrssicherheit nachgedacht. Foto: gro

Am Osttor in Höhe der Meinenkampstraße befindet sich ein Verkehrsknotenpunkt, an dem es sich knubbelt. Von allen Seiten kommen Radfahrer: Von der großen Brücke, vom alten Osttor, aus der Meinenkampstraße und natürlich von Osten entlang des Osttores. Der Radweg ist in beide Fahrtrichtungen freigegeben.

Und dann gibt es noch Autofahrer, die den kürzesten Weg zum Osttor suchen. Zuletzt sind sie, wie berichtet, zum Problem geworden.

Sperrpfosten oder Poller aufzustellen, wie aus der Bürgerschaft angeregt wurde, wäre aus Sicht der Stadt Münster unverantwortlich: Zu gefährlich für Radfahrer, die im Pulk fahren. Die Folge wären schwere Unfälle, „weil kein Radfahrer diese Sperrpfosten erwartet“, so Werner Schulik von der Straßenverkehrsbehörde im Ordnungsamt. Der Vorschlag der Stadt und der Polizei: Es soll in Zukunft stärker kontrolliert werden.

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