Konzerte für Lichtblicke
Seit 17 Jahren hält der Erfolg an

Münster-Hiltrup -

Der A-Capella Chor Musaic bringt jedes Jahr aufs Neue ein buntes Künstlerprogramm auf die Bühne. Seit 17 Jahren ist der Erlös für die Aktion „Lichtblicke“ gedacht.

Montag, 25.11.2019, 17:15 Uhr aktualisiert: 26.11.2019, 16:04 Uhr
Da hatten die Männer Pause: Der A-Capella Chor Musaic brachte das „Wir sagen euch die Wahrheit – hört gut hin“ ausschließlich mit den Sängerinnen auf die Bühne.
Da hatten die Männer Pause: Der A-Capella Chor Musaic brachte das „Wir sagen euch die Wahrheit – hört gut hin“ ausschließlich mit den Sängerinnen auf die Bühne. Foto: iag

Die beiden Moderatorinnen des Abends, ohne die ein Lichtblicke-Festival in der Hiltruper Christuskirche mittlerweile nicht denkbar ist, Gerlinde und Kathrin vom A-Capella-Chor „Musaic“, wagten am Sonntagabend vor den gewohnt voll besetzten Reihen einen Sprung in die Zukunft. „Sie sind unser Weihnachtsgeschenk, aber wir haben sie noch nicht ausgepackt“, moderierten sei ihre Musikerkollegen vom Münsteraner Ensemble „Klangwerk“ an.

Dort, wo Marimba-Klänge auf das Vibrafon treffen, lateinamerikanische Rhythmen durch das Kircheninnere ziehen und viele „Lichtblicke“-Farbtupfer der Scheinwerfer über die Wände huschen, handelt es sich um die Darbietung der aus vielen Nationen bunt gemischten Schlagzeugklasse der Musikhochschule Münster.

Mit ihren „Traditionals“ aus Mexico und Guatemala oder dem „Trio per Uno“ von David Friedmann sorgten die Musikstudenten gleich zu Beginn für einen atmosphärisch-exotischen Auftakt des Konzertes. „Seit 17 Jahren lasst ihr euch vom Gedanken der Lichtblicke begeistern“, dankte das Moderatorinnenpaar dem Publikum, das Jahr für Jahr in der Vorweihnachtszeit eine Überraschung erlebt – denn der A-Capella Chor Musaic bringt jedes Jahr aufs Neue ein buntes Künstlerprogramm auf die Bühne, kombiniert Weltmusikstile und Kulturen miteinander und feiert die schönsten Lieder unserer Musikgeschichte.

Wer bei den lebhaften Wechseln der Interpreten beim Auf- und Abbau zwischen den Auftritten noch aufmerksam beobachten konnte, merkte, dass beim Einmarsch des Chores „Musaic“ nur elf statt der gewohnten zwölf Sänger auf der Bühne standen. „Leider hat unser neuer Tenor Jens im Moment ein Singverbot“, erklärten die Chorkollegen den krankheitsbedingten Ausfall.

Nicht weniger schön ging es trotzdem mit Premieren weiter, wie etwa dem Lied „Pompeii“ der britischen Band Bastille. Eine Aufklärungsrunde gab es bei der üblichen Frauenabspaltung des Ensembles. „Wir sagen euch die Wahrheit – hört gut hin“, läutete das Lied „In jeder Frau steckt ein Stück Hefe“ ein und gemeinsam mit den Männern ging es dann wieder um das heikle Thema Figur zu Meghan Trainors „All about that Bass“.

Den zweiten Block des Festival-Abends gestaltete das Vater-Tochter-Duo Peter und Julia Mack mit dem Programm „Nacht Gedanken“. Auch die Groovler – eine vielköpfige Band aus mehreren Sängerinnen und Sängern sowie einer Horn-Sektion – sorgten mit Soulballaden und ihren mitreißenden Hits für den begeisternden Abschluss.

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