Hiltruper Weihnachts-Marktallee
Es geht auch ohne Geschenkpapier

Münster-Hiltrup -

Gerade zu Weihnachten fallen alljährlich riesige Berge an Geschenkpapier an. Dass es auch anders geht, wollen Hiltruper Kaufleute und die Frauen des Inner Wheel Club (IWC) Münster-Prinzipal gemeinsam am Samstag (30. November) während der Weihnachts-Marktallee zeigen.

Mittwoch, 27.11.2019, 11:30 Uhr
Barbara Fäth (v.l.) und Heike Wienberg sowie Matthias Kneisel sind von der Idee und Qualität der Geschenkbeutel überzeugt. Sie planen eine gemeinsame Aktion zur Weihnachts-Marktallee.
Barbara Fäth (v.l.) und Heike Wienberg sowie Matthias Kneisel sind von der Idee und Qualität der Geschenkbeutel überzeugt. Sie planen eine gemeinsame Aktion zur Weihnachts-Marktallee. Foto: gro

Bei Hüttmann Mode, Sport und Lifestyle werden nämlich bunte Geschenkbeutel präsentiert, die aus vorhandenen Stoffen und Kleidern genäht wurden. „So lassen sich Geschenke mit gutem Gefühl verpacken“, ist die Hiltruperin Barbara Fäth , die Präsidentin des IWC Münster-Prinzipal, überzeugt. Die farbenfrohen Beutel seien schön anzuschauen, überdies nachhaltig und wiederverwertbar.

In der Familie von Heike Wienberg geht das schon seit 27 Jahren, wie sie erzählt. Man verzichtet auf Geschenkpapier und fährt gut damit. Dass die Spannung und die Überraschung beim Schenken nicht verloren gehen, dafür sorgen wiederverwendbare Geschenkbeutel.

„Wir hatten einen Vorlauf von einem Jahr“, erzählt Matthias Kniesel zur Entstehungsgeschichte der Aktion. Stoffe wurden gesammelt, gereinigt und zu Beuteln vernäht. Setzt sich die Idee der Geschenkbeutel durch, dürfte nach dem Aus für die Plastiktüte auch das Aus für das Geschenkpapier zu Weihnachten bevorstehen.

Am Samstag verkaufen die Frauen von 14 bis 18 Uhr vor dem Geschäft von Hüttmann Mode, Sport und Lifestyle zudem knusprige Waffeln, heißen Apfelpunsch und heißen Hugo. Die gesamte Aktion dient einem guten Zweck. Mit dem Erlös der Verkäufe werden die Kinderneurologie am Uniklinikum und der Verein Jugendhilfe direkt in Hiltrup unterstützt.

„50 Prozent des Erlöses bleiben in Hiltrup“, kündigt Mattias Kniesel an. Engagierte Frauen aus Hiltrup sorgen mit dem Verein Jugendhilfe direkt seit zehn Jahren dafür, dass 40 bis 50 Kinder täglich vor Beginn des Unterrichts ein Frühstück erhalten, um so gut gestärkt in den Schultag starten zu können. „Hier möchte der IWC weiterhelfen, denn auch in Hiltrup gibt es mehr Kinder, als wir glauben mögen, die diese Unterstützung brauchen“, ist Präsidentin Barbara Fäth überzeugt.

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